ZUR SONNENWENDE

▶ Neustrelitz feiert längsten Tag mit ganz viel Musik

Die erste „Fête de la Musique” lockte am Montag Hunderte Musikfans in die Neustrelitzer Innenstadt. Die Organisatoren mussten sich in Pandemie-Zeiten etwas Besonderes ausdenken.
Im Kunsthaushof spielte unter anderem die Jazz-Band „4Group”.
Im Kunsthaushof spielte unter anderem die Jazz-Band „4Group”. Robin Peters
Zur Eröffnung begrüßten der Bürgermeister, das Organisationsteam und der Chor „Wir Kinder aus MV&rd
Zur Eröffnung begrüßten der Bürgermeister, das Organisationsteam und der Chor „Wir Kinder aus MV” die Zuschauer. Robin Peters
In der Schloßstraße gab es auch einige Auftritte.
In der Schloßstraße gab es auch einige Auftritte. Robin Peters
Neustrelitz ·

Rock-Balladen in der Seitengasse und Jazz-Klänge im Hinterhof: Nicht nur das schwüle Wetter heizte der Stadt Neustrelitz am längsten Abend des Jahres am Montag kräftig ein. Schon zum Auftakt des kostenfreien Events versammelten sich Hunderte Musikliebhaber zur ersten „Fête de la Musique” am Tag der Sonnenwende in der Innenstadt. Fast 200 Menschen lauschten allein dem Chor „Wir Kinder aus MV” zur Begrüßung auf dem Schlossberg, die unter anderem mit einem aktuellen deutschen Popsong überraschten.

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Sie waren allerdings nur ein Act von insgesamt 33 angekündigten Musikgruppen. Ideengeberin Doreen Rother zweifelte nach eigener Aussage nie daran, dass das Ereignis in der Residenzstadt zum Erfolg wird. „Ich wusste ja, dass wir hier ohnehin sehr musikalisch sind”, sagte sie dem Nordkurier. Vergleichbare Events hat sie bereits in verschiedenen Orten Europas miterlebt – und es schließlich auch für Neustrelitz vorgeschlagen. Für sie hätten es zu Beginn gerne noch mehr Besucher sein dürfen. „Man muss einen langen Atem haben.” Es müsse sich herumsprechen.

Vereinzelt Warteschlangen und Drängeleien

Zu viele durften es dann aber auch nicht sein. Denn trotz des aktuell kontrollierten Pandemiegeschehens wurde die Höchstbesucherzahl an den vier Veranstaltungsorten, auf dem Schlossberg, im Hof des Kulturquartiers, an der Bühne des Kunsthauses sowie in der Schloßstraße, begrenzt. Das kontrollierte das Organisationsteam mit vielen Helfern durch die Verteilung von Bändern in verschiedenen Farben an den Eingängen. Eine Maske mussten die Besucher an den Freilichtbühnen zwar nicht tragen. An einigen Orten mussten sie aber ihre Adressdaten hinterlassen, was vereinzelt zu langen Schlangen und Drängeleien führte.

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Bürgermeister Andreas Grund stellte in seiner Begrüßungsrede bereits eine Fortsetzung in Aussicht. „Wir wollen das möglichst auch im nächsten und darauffolgenden Jahr hinkriegen.”

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