Netzwerk gegründet

Neustrelitz hat jetzt einen Queer-Verein

Der neue Verein ist Dach für Schwule, Lesben, Transgender, Bisexuelle und viele Menschen mehr. Zur Gründungsveranstaltung des Vereins „Queer-Strelitz” kamen mehr Besucher als erhofft.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Zur Gründung fanden sich 13 Mitglieder und noch mal ein paar weitere Unterstützer im Kunsthaus in Neustrelitz ein.
Zur Gründung fanden sich 13 Mitglieder und noch mal ein paar weitere Unterstützer im Kunsthaus in Neustrelitz ein. Kunsthaus Neustrelitz
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Neustrelitz.

Im Kunsthaus in Neustrelitz fand am Wochenende die Gründung des Vereins „Queer-Strelitz” statt. Der neue Verein will sich für mehr gesellschaftliche Akzeptanz queerer Menschen im Strelitzer Land einsetzen und an den Erfolg des ersten Christopher Street Day (CSD) in Neustrelitz anknüpfen. Als „queer” wurden ursprünglich im englischsprachigen Raum Menschen bezeichnet, die homosexuell sind. Inzwischen ist das Adjektiv ein Modewort, das viele Menschen mehr miteinbezieht.

Partnerschaft mit Neubrandenburger Queer-Verein

„Je breiter wir aufgestellt sind, desto besser”, erhoffte sich Mit-Initiator Robert Kowarik im Vorfeld mindestens zehn interessierte Gründungsmitglieder. Es sollten schließlich 13 werden. Dazu meldeten sich noch eine Hand voll Unterstützer. Der gewählte Vorstand besteht aus drei Personen. Vorsitzender ist Robert Kowarik, zu seinen Stellvertretern wurden Julia Joest und Christian Arnold gewählt.

Erstes wichtiges Vorhaben des Queer-Strelitz sei die Aufnahme einer Partnerschaft mit dem sich ebenfalls in der Gründung befindlichen Neubrandenburger Queer-Verein. Gemeinsam will das Netzwerk künftig den CSD im Wechsel in der Kreisstadt und in Neustrelitz stattfinden lassen.

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Kommentare (1)

Nichts, worauf die Residenzstadt stolz sein kann.