Dr. Klaus-Michael Körner ist gestorben.
Dr. Klaus-Michael Körner ist gestorben. SPD
69 Jahre

Neustrelitzer Ex-Landrat Klaus-Michael Körner gestorben

Die Kultur in MV verliert eine engagierte Stimme. Am Dienstag wurde der Tod von Klaus-Michael Körner bekannt. Er war unter anderem langjähriger Vorsitzender des Landeskulturrats.
Neustrelitz

Dr. Klaus-Michael Körner ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Das teilte am Dienstag das Schweriner Wissenschafts- und Kulturministerium mit. Ministerin Bettina Martin (SPD) habe mit Bestürzung auf den Tod des Neustrelitzer Kultur-Politikers reagiert. Körner war unter anderem von 1991 bis 1994 Landrat im Kreis Neustrelitz und von 2012 bis 2020 Vorsitzender des Landeskulturrates Mecklenburg-Vorpommern.

„Dr. Klaus-Michael Körner hat sich um unser Land verdient gemacht“, sagte Martin. Er habe entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern gehabt. „Ich habe Dr. Körner immer als engagierten Streiter für die Kultur und unermüdlichen Ideengeber erlebt. Den Prozess der kulturpolitischen Leitlinien hat Dr. Körner aktiv mitgestaltet. Die Zusammenarbeit mit ihm war hoch konstruktiv und immer im Interesse der Kultur. Mit ihm verliert die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige, streitbare und kreative Stimme”, so die Ministerin.

Von 1998 bis 2011 Landtagsabgeordneter

Der 1952 in Cottbus geborene Körner war von 1998 bis 2011 Landtagsabgeordneter in Mecklenburg-Vorpommern. Während seiner Zeit als Landtagsabgeordneter war er auch Vorsitzender des Kulturausschusses. Kommunalpolitisch hat er sich im Kreistag des ehemaligen Landkreises Mecklenburg-Strelitz und in der Stadtvertretung Neustrelitz engagiert.

Körner setzte sich zudem für den Aufbau der Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt Töpferstraße in Neustrelitz ein. Er hat diese vorangetrieben und sich so um die Erinnerungskultur in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht. „Wir werden Dr. Körner ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden”, so Ministerin Martin.

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