REDE SORGT FÜR EKLAT

Neustrelitzer Ort der Demokratie wird zum Ort der Abrechnung

Als auf dem Neustrelitzer Schlossberg die Tafel „Ort der Demokratiegeschichte“ enthüllt wurde, nutzte ein Redner die Bühne, um gegen die Corona-Politik zu wettern.
Markus Lang von der AG Orte der Demokratiegeschichte (links) enthüllte am Sonntag die Erinnerungstafel zusammen mit dem N
Markus Lang von der AG Orte der Demokratiegeschichte (links) enthüllte am Sonntag die Erinnerungstafel zusammen mit dem Neustrelitzer Holger Wilfarth. Marlies Steffen
Der Vorsitzende des Residenzschlossvereins, Jürgen Haase, verlas am Sonntag einen Wortbeitrag, der für Diskussionen sorgte.
Der Vorsitzende des Residenzschlossvereins, Jürgen Haase, verlas am Sonntag einen Wortbeitrag, der für Diskussionen sorgte.
Neustrelitz ·

Der Residenzschlossverein Neustrelitz hat die Enthüllung einer Tafel „Ort der Demokratiegeschichte“ genutzt, um mit der Demokratie in Deutschland in ihrer jetzigen Form abzurechnen und vor allem gegen die Corona-Politik der Bundesregierung zu Felde zu ziehen. Der Vorsitzende des Vereins, Jürgen Haase, verlas nach eigenem Bekunden den Wortbeitrag eines Juristen, nannte allerdings den Autor nicht namentlich.

...

JETZT MIT NORDKURIER PLUS WEITERLESEN

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus.
  • Ihr Zugang zu exklusiven News, Hintergründen und Kommentaren aus Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark
  • Lesen Sie unsere Nachrichten mit weniger Werbung
  • Monatlich kündbar
  • Zahlen Sie einfach und sicher mit SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte

monatlich 12€

Erstellen Sie jetzt Ihr Konto

  • Benutzerkonto
  • Zahlungsdaten
  • Abonnieren
Wenn Sie bereits Abonnent unseres E-Papers sind, achten Sie bitte darauf, dieselbe E-Mail-Adresse anzugeben, die sie dort verwenden.
Ich habe die Hinweise zum Datenschutz und zur DSGVO gelesen und zur Kenntnis genommen und bin mindestens 16 Jahre alt.

Sie haben schon ein Konto?

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neustrelitz

zur Homepage

Kommentare (9)

:), :) da waren aber welche eingeschnappt, wenn es um die Verkündung einer anderen Meinung geht. Da sieht man was die Demokratie wert ist, nämlich nix, nur der Einheitsbrei ist erlaubt, wehe Jemand erdreistet sich, etwas dagegen zu äußern........

Da erwartet der Verein eine Stellungnahme vom Redner. Zuviel verlangt? Sie tun so, als ob der Redner gleich erschossen worden wäre. Die Demokratie ist nichts wert? Da bin ich anderer Meinung und das wären Sie auch, wenn Sie die Alternativen erleben müssten.

schon was wert. Nur nicht die Auslegung der Art der Demokratie nach dem Verständnis der Grünen und Linken. Vergessen wir mal nicht, dass z. B. die Linke sich selbst zur Rechtsnachfolgerin der SED erklärt hat. Das müssen auch alle aushalten, ohne dass man die Auflösung der Partei "Die Linke" verlangt. Dabei wäre das mehr als angebracht.

die Grünen und Linken in das Geschehen einzuordnen. Was haben die mit diesem Sachverhalt zu tun?

"Martin Henze (Die Linke) und Falk Jagdszent (Grüne) sprachen ebenfalls von einem Missbrauch des Anlasses." S. Text...

wenn es um wirkliche Toleranz geht, sind sie schnell intolerant.

wenn es um wahre Intoleranz geht, wird die meist toleriert. Verrückte Welt!

tja da lassen auch wohl immer mehr "Marken-Demokraten" die Maske fallen oder die Angsthosen herunter...aber muss auch mal verstehen,für die besagten Herren geht es ja möglicherweise auch um viel, viel wichtigeres, sind alle voll im Wahlkampfmodus, also dass sie supidemokratisch mit dem unsrigen "Vertrauen" ihre politischen Karriereleitern weiter hoch hinaus erklimmen können - also eigentlich möglichst weit weg zu kommen von den Vertretenen...man sah und hörte sie nicht mehr
Ich weiß gar nicht warum die sich so von uns abhängig machen wollen, achso die wollen uns vertreten.

Wir sollten uns nicht so viel vertreten lassen und wenn viel öfter hinsehen von wem....

muss ich noch nachschicken, nachdem ich wie Herr Spahn mal um 3 Ecken geguckt habe...
besagte Vertreterin der Linken erweist durch ihr Verlassen bei einem ihr offensichtlich nicht genehmen Redebeitrag der Demokratie den eigentlichen Bären*innendienst. Der "Redner" hätte wohl besser mal mit Ihr "seinen" Redebeitrag "abgestimmt" oder Sie hätte dann ja auch gleich heldenhaft im Namen aller Weltungerechtigkeit verhindern können...Das lässt wirklich tief blicken, wie es um die Deomkratie hierzulande bestellt ist.
Wenn es für diese angehende Vertreterin offensichtlich nicht um die mit Gendersternchen übersäaten Floskelgewitter aus Ihren Kaderschulungen geht, findet die Ärmste es gefährlich und undemokratisch...ich nenne das unverhohlen ein deutliches Demokratiedefizit...
wahre Demokraten hätten dass ja auch mal ausdiskutieren können, schließlich ging es da ja wohl um einen Ort der Demokratie, geht aber nicht wenn einer geht. Ist auch eine Strategie. Schon klar
Nicht überall wo scheinbar "AfD" oder was weiß ich draufsteht ist dass auch drinn.Das gilt übrigens für den Laden mit dem großen "L"im Namen auch. Leider.
Dieser angeblichen Vertreterin ist nur zu wünschen, dass sie irgendwann einmal am richtigen Leben außerhalb eines mit lebensfremden ScheuklappeiIdeologiebrei verklebten Kadergedöns teil haben kann...
Ja Ja ich weiß eh was dann wieder kömmt....Nazi Nazi Röchts Röchts....