:

Neustrelitzer Stadtkirche erhält ein neues "Kleid"

Die Stadtkirche auf dem Marktplatz in Neustrelitz
Die Stadtkirche auf dem Marktplatz in Neustrelitz
Jens Büttner

Symbolisch startet am Montag der erste Bauabschnitt zur Sanierung der Fassade der Neustrelitzer Stadtkirche. Gelder der Landeskirche und Bundesmittel ermöglichen den Baubeginn. Für weiterhin notwendige Eigenmittel wird zu einem Benefizkonzert eingeladen. 

Von überraschend schnellem Erfolg gekrönt ist die Initiative der Kirchengemeinde Strelitzer Land und des Förderkreises der Neustrelitzer Stadtkirche. Der erste Bauabschnitt für die Fassadensanierung des Gotteshauses wird symbolisch am Montag gestartet. Dazu wird um 11 Uhr zu einer 15-minütigen Andacht eingeladen. Anschließend werden die Baubeauftragten die ersten Schritte erläutern und Fragen beantworten.

„Wir sind sehr stolz und hocherfreut, dass so viele Bürgerinnen und Bürger, Neustrelitzer Firmen und unsere Gemeindemitglieder die Sanierung begleiten und durch ihre Spenden ermöglichen“, bedankt sich Pastor Christoph Feldkamp im Namen der Initiatoren. Mehr als 20 000 Euro seien gegenwärtig auf dem Spendenkonto eingegangen und würden zur Sicherung des ersten Bauabschnitts beitragen. „Der Baubeginn motiviert uns, unseren Einsatz für die Sanierung dieses für unsere Stadt so wichtigen Gebäudes fortzusetzen,“ weist Christoph Feldkamp darauf hin, dass die Kirchengemeinde insgesamt Eigenmittel in Höhe von 63 000 Euro benötigt. 

Daher lädt der Förderkreis gemeinsam mit dem Hotel Schlossgarten am Donnerstag, 3. Oktober, um 17 Uhr zu einem Benefizkonzert in das Borwinheim ein. „Der Erlös des Abends wird vollständig in die Sanierung der Stadtkirche fließen“, hofft Hotelier Thomas Kraus, der die Idee für das Konzert hatte, auf zahlreiche Besucher.

Insgesamt sind für die Fassadensanierung der Stadtkirche eine Million Euro veranschlagt. Unterstützt wird die Finanzierung mit Städtebaufördermitteln in Höhe von 500 000 Euro und einem Zuschuss der Landeskirche von gut 430 000 Euro. Gestartet wird mit dem Trockenlegen und Ausbessern des Sandsteinsockels. Der beschädigte Putz muss ausgebessert und saniert werden. Auch ein Farbanstrich in Abstimmung mit der Denkmalpflege ist geplant. Erneuerungsbedürftig sind weiterhin Fenster und Türen. Abschließend müssen die keramischen Elemente gesäubert, gesichert und restauriert werden. Für den im toskanischen Stil errichteten Kirchturm ist eine Blitzschutzanlage vorgesehen.