GEGEN TODESSTRAFE

Neustrelitzer Stadtkirche wird zur Video-Leinwand

Neustrelitz hat mitgemacht beim weltweiten Aktionstag der Städte für das Leben. Dabei ging es am Montag darum, Stellung gegen die Todesstrafe zu beziehen.
Unter anderem einzelne Schlagwörter und die Namen der Staaten, in denen noch die Todesstrafe gilt, waren am Montagabend a
Unter anderem einzelne Schlagwörter und die Namen der Staaten, in denen noch die Todesstrafe gilt, waren am Montagabend an der Fassade der Stadtkirche zu lesen Tobias Lemke
Neustrelitz.

Anlässlich des weltweiten Aktionstages gegen die Todesstrafe wurde am frühen Montagabend in Neustrelitz ein Video auf die Stadtkirche projiziert und eine kurze Andacht gehalten. Eingeladen dazu hatte die evangelische Kirchengemeinde zusammen mit dem Jugendforum, dem Kunsthaus und dem städtischen Aktionsbündnis „Vielfalt statt Einfalt“.

Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund (parteilos) erklärte, dass mittlerweile Tausende Städte in Europa teilnehmen und an diesem Tag repräsentative Gebäude beleuchten würden. „Erstmals haben wir uns auch in Neustrelitz in Form einer Andacht dazu eingefunden“, so Grund. Gewaltverbrechen müssten gesühnt werden. Aber Gewalt dürfe nicht mit Gewalt bekämpft werden, mahnte Pastor Christoph Feldkamp.

Seit 19 Jahren ist der 30. November ein weltweiter Aktionstag der Städte für das Leben. Städte in aller Welt bekennen sich zu dem Anliegen, die Todesstrafe weltweit abzuschaffen und mobilisieren an diesem Tag für Menschlichkeit und für die Achtung der Menschenrechte. „Die Todesstrafe ist grausam und entwürdigend und senkt den Respekt vor Leben“, heißt es von den Initiatoren der Aktion. Sie sei das „schmerzlichste Überbleibsel der Barbarei und verhalte sich wie Surrealismus zum Realismus“.

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