An den Ölsperren auf dem Schmalen Luzin sammeln sich immer wieder ölige Schlieren. Warum das Öl auf den See gel
An den Ölsperren auf dem Schmalen Luzin sammeln sich immer wieder ölige Schlieren. Warum das Öl auf den See gelangt ist, ist unklar. Patrick Reußow
Umweltverschmutzung

Ölschlieren auf Schmalem Luzin hartnäckig – Feuerwehr kämpft weiter

Die ölige Masse, die seit Freitag auf dem Schmalen Luzin schwimmt, bleibt eine Gefahr.
Feldberg

Am Schmalen Luzin in Feldberg waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und Mitarbeiter der Verwaltung auch gestern damit beschäftigt, Ölschlieren vom Uferbereich des streng geschützten Sees und von den ausgelegten Ölsperren zu beseitigen. Dazu kommen unter anderem Ölbindemittel in Form von Tüchern zum Einsatz, so der stellvertretende Bürgermeister Reiner Stöhring auf Nordkurier-Nachfrage. Die Ursache für die Ölverschmutzung ist indessen weiter unbekannt. Es gebe keine Zeugen und keine Hinweise.

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Probe entnommen

Nicht auszuschließen sei aber ein externer Eintrag, der bewusst oder unbewusst erfolgt ist, machte Reiner Stöhring deutlich. Woraus genau die ölige Flüssigkeit, die sich seit Freitag auf dem See verbreitet, besteht, ist ebenfalls weiter unklar. Dem Landkreis lagen auf eine am Freitag entnommene Probe gestern noch keine Ergebnisse vor, erfuhr der Nordkurier. Wie Landkreissprecher Nils Henke dem Nordkurier sagte, wird das Ergebnis der Probe erst im Verlaufe der Woche erwartet. Allerdings wurde am Montag eine weitere Probe entnommen, hieß es aus Feldberg. Der ölige Teppich ist inzwischen vom Wind auseinandergetrieben worden und hat sich in einen Flickenteppich aufgeteilt.

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Förderung: See soll unter Dauerbeobachtung

Schäden an Fauna und Flora seien bislang nicht erkennbar, bekräftigte Reiner Stöhring. Der stellvertretende Bürgermeister sprach sich allerdings dafür aus, dass das Umweltamt des Landkreises die weitere Entwicklung des Schmalen Luzins unter Dauerbeobachtung stellt. Die ölige Masse auf dem See hat sich Nordkurier-Informationen zufolge in einem Bereich zwischen der Kleingartenanlage und dem Fähranleger ausgebreitet.

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