KOMMUNALPOLITIK

Parlament legt Termin für Wahl auf 20. Oktober

Die neue Stadtvertretung in Wesenberg hat die politische Arbeit aufgenommen. Ein Vertreter glänzte durch Abwesenheit. Ein erster Beschluss wurde auch schon gefasst – und der war wichtig, damit die Stadt alsbald ein gewähltes Oberhaupt bekommt.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Das sind die Wesenberger Stadtvertreter, die in der neuen Wahlperiode die Geschicke der Stadt und ihrer Ortsteile lenken werden. Der Vertreter der AfD fehlte bei der konstituierenden Sitzung.
Das sind die Wesenberger Stadtvertreter, die in der neuen Wahlperiode die Geschicke der Stadt und ihrer Ortsteile lenken werden. Der Vertreter der AfD fehlte bei der konstituierenden Sitzung. Tobias Lemke
Wesenberg.

Die neuen Stadtvertreter aus Wesenberg und den zur Stadt gehörenden Ortsteilen wurden jetzt verpflichtet – alle bis auf einen. Zur konstituierenden Sitzung am Donnerstag waren 13 von 14 gewählten Vertretern anwesend. Einer habe sich entschuldigt, erklärte Helmut Hamp (BfW), der als scheidender Bürgermeister die Verpflichtung übernahm. Der gewählte Vertreter der AfD, Björn Eckardt, hatte es sich nach Informationen des Nordkurier lieber bei der gleichzeitig tagenden Stadtvertretung in Neustrelitz auf den Zuschauerrängen bequem gemacht.

Zum ersten stellvertretenden Bürgermeister wurde auf Vorschlag der CDU-Fraktion Steffen Rißmann (CDU) gewählt. Er erhielt 11 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Für mehr Spannung sorgte das Abstimmungsduell um den zweiten Stellvertreter-Posten. Hier gab es mitBrunhilde Dietrich, dem Vorschlag von BfW und Grünen, sowie Heino Rechlin (Die Linke), dem Vorschlag der Linken, zwei Kandidaten. Auf Rechlin entfielen 2 Stimmen, auf Dietrich 11. Die SPD-Frau ist damit Wesenbergs zweite stellvertretende Bürgermeisterin.

Was die Besetzung von Hauptausschuss, Finanz- und Sozialausschuss, Bauausschuss und Amtsausschuss sowie dem Ortsrat für Strasen betraf, so hatten sich die Fraktionen der neuen Wesenberger Stadtvertretung bereits im Vorfeld auf gemeinsame Listen verständigt. Diese fanden dann die klare Mehrheit.

Letzter Tagesordnungspunkt des Abends war die Festlegung eines Termins zur Neuwahl des Bürgermeisters. Da der Sieger der Stichwahl vom 16. Juni aus akuten gesundheitlichen Gründen sein Mandat nicht antrat, ist die erneute Wahl nötig geworden. Die Wahlberechtigten werden nun noch einmal am 20. Oktober zur Stimmabgabe gebeten, so die Entscheidung. Wahlvorschläge sind bis zum 75. Tag vor der Wahl abzugeben.

Das ist die Wesenberger Stadtvertretung in derneuen Wahlperiode:

CDU: Steffen Rißmann, Thomas Splett, Thomas Zander, Harry Frank, Simone Rebom, Kirsten Meincke

BfW/Grüne: Martin Bork, Bernd Buhrow, Peggy Sarodnik, Uwe Gestewitz

Die Linke: Heino Rechlin, Sigrid Richter

SPD: Brunhilde Dietrich

AfD: Björn Eckhardt

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