TIERQUÄLEREI BEI NEUSTRELITZ

PETA setzt für Hinweise zum Pferderipper 1000 Euro Belohnung aus

Die Tierschutzorganisation will, dass der Pferderipper von Godendorf gefasst wird. Die Tierschützer fordern zudem ein bundesweites Register für solche Tierquäler-Fälle.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Diesen Pferden geht es gut. Die Stute, die bei Godendorf angegriffen wurde, muss allerdings gesund gepflegt werden. PETA
Diesen Pferden geht es gut. Die Stute, die bei Godendorf angegriffen wurde, muss allerdings gesund gepflegt werden. PETA hat nun eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. PETA Deutschland e.V.
Godendorf.

Im Fall der durch einen Messerstecher angegriffenen Stute in Godendorf hat sich nun auch die Tierschutzorganisation PETA eingeschaltet. PETA setzt eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die den Tierquäler überführen. Zeugen können sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an info@peta.de bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym. Weiterhin nimmt natürlich auch die Polizei in Neustrelitz unter der Telefonnummer 03981 258224 Hinweise entgegen.

Stute schwer verletzt

In Godendorf wurde in der Nacht zum 5. Juli ein Pferd auf einer Koppel verletzt. Der Täter fügte der Stute Stich- und Schnittverletzungen im Genitalbereich zu. Der Fall weist Ähnlichkeiten mit einem Vorfall vom März diesen Jahres auf. Damals wurde ebenfalls in der Neustrelitzer Gegend eine Stute im Genitalbereich verletzt. Ermittelt wird inzwischen auch über die Landesgrenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus. Denn auch im Norden Brandenburgs wurden in diesem Jahr bereits Pferde verletzt.

Bessere Zusammenarbeit der Länder gefordert

„In den letzten Monaten gab es bundesweit zahlreiche Anschläge auf Pferde”, sagt Judith Pein von PETA. Es sei höchste Zeit, dass die Behörden auch länderübergreifend ermitteln. PETA fordert für die bessere Zusammenarbeit bei derartigen Taten ein behördliches Register, in dem Anschläge auf Pferde und bereits überführte Tierquäler bundesweit erfasst werden. So könnten mögliche Tatzusammenhänge aufgezeigt, Täterprofile erstellt und Pferdehalter gewarnt werden, erklärt Pein. „Die Überführung sadistischer Täter ist umso wichtiger, da sich Tierquäler unter Umständen später auch an Menschen vergehen”, sagt Pein.In diesem Jahr habe es laut PETA bereits sieben Übergriffe auf Pferde in Thüringen gegeben. In Korbach sei am 16. Juni eine Stute vergewaltigt worden. Danach gab es Übergriffe auf Stuten in Kamp-Lintfort sowie im unterfränkischen Burgpreppach-Ibind.

StadtLandKlassik - Konzert in Godendorf

zur Homepage

Kommentare (2)

Endlich fordert PETA mal was sinnvolles! Das unterschreib ich auch.

ein pack normalerweise die hände abhacken (nk gleich wieder löschen) aber ich meine es wirklich so und wenn selbstjustiz bla bla bla ich dürfte so einem kranken pack nicht gegenüber treten egal ob pferd katze hund oder andere tiere ...