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Pokémon-Jäger ruft die Polizei

Bei dem Spiel werden digitale Monster in der realen Welt gejagt. Ein Feldberger war deshalb sogar nachts in seiner Stadt unterwegs - und entdeckte dabei vermeintlich eine Straftat.
Bei dem Spiel werden digitale Monster in der realen Welt gejagt. Ein Feldberger war deshalb sogar nachts in seiner Stadt unterwegs - und entdeckte dabei vermeintlich eine Straftat.
David Moir

Ein junger Feldberger ist von dem Handyspiel mit den kleinen Monstern so gefesselt, dass es ihn mitten in der Nacht auf die Straße trieb. Dort entdeckte er etwas Unheimliches und befürchtete Schlimmes.

Ein junger Mann aus Feldberg informierte in der Nacht zu Mittwoch die Polizei, weil er eine Straftat vermutete. Er war gegen 1.15 Uhr auf Pokémon-Jagd und bemerkte dabei, dass eine nahe Kfz-Werkstatt unverschlossen war und Licht brannte. Auf sein Rufen reagierte niemand. Der Mann klingelte zunächst am Haus des Eigentümers der Werkstatt. Dessen Frau wunderte sich darüber, dass ihr Mann nicht zu Hause war.

Nun befürchteten beide, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Kurze Zeit später gab es Entwarnung: Der 58-Jährige war lediglich alkoholisiert in der Werkstatt eingeschlafen. "Pokémon sei Dank konnte er seinen Schlaf anderswo fortsetzen", so Polizeisprecherin Karen Lütge.