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Gartenfeuer

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Polizei ermittelt gegen Scheunenbesitzer

45 Feuerwehrleute rückten am Montag zu dem Scheunenbrand in Stolpe aus. Die Polizei ermittelt gegen den Eigentümer er Scheune.  
45 Feuerwehrleute rückten am Montag zu dem Scheunenbrand in Stolpe aus. Die Polizei ermittelt gegen den Eigentümer er Scheune.
Felix Gadewolz

Einem 44-Jährigen wird vorgeworfen, sein Gebäude in Brand gesteckt zu haben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird es teuer für ihn.

Nach dem Brand einer Scheune am Montag in Stolpe ermittelt die Polizei gegen den Eigentümer der Scheune wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Dem 44-Jährigen wird vorgeworfen, sein Gebäude beim Verbrennen von Gartenabfällen unabsichtlich selbst in Brand gesteckt zu haben. Das hölzerne Balkengerüst des baufälligen Objekts hatte Feuer gefangen.

Bundesstraße für Löscharbeiten gesperrt

45 Feuerwehrleute der Feuerwehren aus Burg Stargard, Dewitz, Neustrelitz, Blankensee, Watzkendorf, Quadenschönfeld, Bredenfelde, Thurow, Carpin und Woldegk löschten das Gebäude. Während der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 198 komplett gesperrt werden. Wenn sich der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung bestätigt, muss der Brandstifter die Kosten für den Großeinsatz tragen, teilte Polizeisprecherin Kathrin Jähner auf Nordkurier-Nachfrage mit. Wie hoch die sind, das werde noch berechnet, billig werde es wohl nicht.

Die Polizei weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass beim Verbrennen von Gartenabfällen umsichtig vorgegangen werden sollte. „Windrichtung und Funkenflug müssen beachtet werden. Und es müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit man selbst schnell löschen kann, falls sich erste kleine Flammen ausbreiten.“