DIEBSTAHL

Polizei stellt Ladendiebe in Neustrelitz

Die Truppe hatte in einem Lebensmittelfachmarkt in Neustrelitz geklaut und war geflüchtet. Der Ladendetektiv konnte der Polizei wichtige Hinweise geben.
Die Polizei hat Ladendiebe in Neustrelitz erwischt (Symbolbild).
Die Polizei hat Ladendiebe in Neustrelitz erwischt (Symbolbild). ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Neustrelitz ·

Gleich fünf Ladendiebe sind der Polizei am Mittwoch in Neustrelitz ins Netz gegangen. Wie es am Donnerstag weiter hieß, seien die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz am Vormittag wegen eines Ladendiebstahls in einem Neustrelitzer Lebensmittelfachmarkt in der Strelitzer Straße gerufen worden. Ein Ladendetektiv des Supermarktes hatte der Polizei fünf Männer gemeldet, die nach dem Diebstahl aus dem Markt geflüchtet seien.

Zwei der Täter erwischt

Der Ladendetektiv konnte sich den Angaben zufolge das Kennzeichen eines Pkw Audi merken, in den mindestens zwei der Flüchtigen gestiegen seien. Die anderen Männer flüchteten zu Fuß, so die Polizei weiter. Schließlich konnten die Beamten die zwei in dem Pkw in der Augustastraße stellen. Es handelt sich laut Polizei um georgische Staatsbürger im Alter von 21 und 29 Jahren. Zudem entdeckten die Beamten im Fahrzeug eine Vielzahl von Dingen des täglichen Bedarfs sowie zahlreiche Packungen Druckerpatronen der Marke Epson und Canon.

Vorläufig festgenommen

Da der Verdacht des Bandendiebstahls bestand, wurden die Gegenstände sichergestellt. Die zwei Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neustrelitz gebracht. Dort wurden sie durch Beamte der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz vernommen. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg entlassen. Da die Tatverdächtigen ihren Wohnsitz nicht im Land M-V haben, wurde gegen sie zudem eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der unerlaubten Einreise gemäß der Corona-Landesverordnung erstattet.

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Kommentare (4)

Ich hatte bloß die Überschrift gelesen und so bei mir gedacht, ob das wohl wieder Georgier sind? Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den letzten Monaten derartige Artikel schon im Nordkurier gelesen habe. Also wenn das immer wieder die Gleichen sind, würde ich mich schon langsam mal fragen, ob man die wirklich immer gleich wieder laufen lassen muss? Oder wie viele auswärtige Georgier treiben sich hier in der Gegend herum?

Ach und übrigens: Bloß nicht vergessen, dass sie sicherlich auch verbotenerweise nach MV eingereist sind. Ich sage nur Corona-Landesverordnung.
Obwohl - aus beruflichen Gründen darf man ja einreisen und bei gewerbsmäßigem Bandendiebstahl... 😂

Unsere Regierung hat das Land doch schon seit Jahren zur Plünderung freigegeben und die entsprechenden Gesetze geschaffen.Nur so kann man sich das Vorgehen der Staatsanwaltschaft erklären und die Polizei darf sich mit den selben Tätern bald wieder beschäftigen.

eine, durch Statistik untermauerte Tatsache, daß von knapp 80 Millionen Ureinwohnern mehr Straftaten begangen werden, als von 2 Millionen Zugereister. Die Staatsanwaltschaft reagiert deshalb angemessen und läßt die kriminelleren Ureinwohner schon mal wegen geringer Beträge, wie z.B. Gebührenschulden für eine Zeit einsitzen. Durchreisende, Menschen ohne festen Wohnsitz und Gäste, die kein Einkommen haben, werden von der Staatsanwaltschaft meist mit Geldstrafen bedacht. Das ist so mehr eine symbolische Strafe, weil Zahlungen ohnehin nicht geleistst und auch nicht erwartet werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß sonst der Wohlfühleffekt leidet und sich die Menschen nicht willkommen fühlen.

Die Corona-Landesverordnung hat gerade dazu geführt, das Ladendiebstahl noch lukrativer geworden ist. Die Maske trägt man gern im Supermarkt, damit man auch unerkannt bleibt. Vor der deutschen Justiz lassen sich solche Leute nicht aufhalten. Und wenn Rest-Deutschland abgebrannt ist, geht es mit vollem Konto wieder zurück nach Hause.