Unsere Themenseiten

:

Polizei warnt vor unseriösen Teppichreinigern

Die Polizei warnt vor unseriösen Teppichreinigungs-Angeboten (Symbolbild).
Arno Burgi

In Neustrelitz wurde eine 90-Jährige um 1000 Euro betrogen. Auch in Waren soll es einen Fall gegeben haben.

Die Polizei warnt vor einer Teppichreinigungsfirma, die momentan in der Region aktiv ist und eine 90-jährige Rentnerin in Neustrelitz um 1000 Euro betrogen haben soll. Diese hatte in der vergangenen Woche einen Flyer in ihrem Briefkasten vorgefunden, mit dem eine Teppichwäsche ab 7,99 Euro pro Quadratmeter versprochen wurde. Als sie auf das vermeintlich verlockende Angebot einging, erschien ein Mitarbeiter der Firma bei ihr und verlangte 2600 Euro für die Reinigung. Diesen Preis schlug die Neustrelitzerin aus, man einigte sich aber auf 1500 Euro. 500 Euro zahlte sie sofort und weitere 500, als der Teppich am Montag zurückgebracht wurde. Mehr hatte sie zu dem Zeitpunkt nicht im Haus. Der Rest sollte einen Tag später abgeholt werden, allerdings erschien dann niemand mehr. Denn als die Dame den Teppich ausgewickelt hatte, zeigte sich, dass dieser gar nicht gereinigt wurde. Lediglich die äußeren Fransen waren etwas ausgebessert worden. Die 1000 Euro waren weg. Daraufhin erstattete sie Anzeige bei der Polizei.

Mit Schnäppchenpreisen Kunden angelockt

Zu einem weiteren Betrugsversuch kam es in in Waren, erklärte Polizeisprecherin Kathrin Jähner. In diesem Zusammenhang warnt sie vor unseriösen Angeboten von Teppichreinigungsfirmen. Das Angebot klinge zwar erstmal verlockend. Mit einem kostenlosen Abhol- und Bringeservice sowie angeblichen Sonderaktionen zu Schnäppchenpreisen würden ahnungslose Kunden geworben. Die angebotenen Preise seien dann in der Regel alles andere als ein Schnäppchen, sondern eher deutlich überteuert. Oftmals werden die vereinbarten Leistungen gar nicht ausgeführt und der Kunde erhält den Teppich unbehandelt oder in manchen Fällen auch gar nicht zurück, so Jähner.

Sie empfiehlt, dass man sich nicht überreden lassen soll, den Preis in bar zu bezahlen. Zudem solle man nicht auf vermeintliche vorübergehende Top-Angebote eingehen, sondern sich eher ein Angebot im Fachhandel einholen.