Zeichen gegen Massentierhaltung

Protest-Kreuze müssen abgebaut werden

Strelitzer Tierschutzaktivisten wollen aber dennoch ein Zeichen setzen und planen eine Kunstaktion.
Bei Möllenbeck sind an der Bundesstraße Holzkreuze zum Zeichen des Protestes gegen Massentierhaltung aufgestellt wo
Bei Möllenbeck sind an der Bundesstraße Holzkreuze zum Zeichen des Protestes gegen Massentierhaltung aufgestellt worden. Die Kreuze müssen jetzt wieder abgebaut werden. Nordkurier-Archiv
Möllenbeck

57 bunte Kreuze, die im Sommer an der B 198 als ein Protest-Zeichen gegen Massentierhaltung gesetzt wurden, müssen wieder entfernt werden. Das hat Sarah Bohlander vom Verein „Schweinehund“ in Möllenbeck dem Nordkurier bestätigt. Die Tierschutzaktivisten müssen demnach einer Aufforderung des Straßenbauamtes Neustrelitz nachkommen.

Keine Genehmigung

Eine erste Aufforderung zum Abbau sei bereits Ende August ergangen. Unter anderem war den Tierschützern vorgeworfen worden, für das Projekt keine Genehmigung eingeholt zu haben. Ein nachträglich vorgebrachter Antrag auf Genehmigung sei dann Ende September abgelehnt worden. Nunmehr habe man sich darauf geeinigt, die Holzkreuze an diesem Wochenende abzubauen. Bei einem behördlichen Ortstermin am 21. Oktober will man sich zudem über das weitere Vorgehen verständigen.

Zur Erinnerung an Brand in Ferkelanlage

Sarah Bohlander kündigte indessen auch an, dass der Verein nun in Sachen Protest gegen Massentierhaltung auf ihrem eigenen Grundstück an der B 198 unweit von Möllenbeck aktiv werden wolle und eine Kunstaktion plane. Die 57 bunten Holz-Kreuze waren Anfang August an der B 198 zur Erinnerung an rund 57. 000 Schweine, die im Frühjahr bei dem Großfeuer in Europas größter Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin qualvoll verendeten, aufgestellt worden.

 

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