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Radler kommen künftig sicherer nach Userin

Zurzeit bringt die Firma Immig Bau den Asphalt auf dem Radweg an der L 25 an.  FOTO: Franziska Gerhardt

VonFranziska GerhardtNeben der L25 wird weiter kräftig am neuen Radweg gebaut. Ende August soll der letzte Abschnitt fertig sein. Für die gefällten Bäume ...

VonFranziska Gerhardt

Neben der L25 wird weiter kräftig am neuen Radweg gebaut. Ende August soll der letzte Abschnitt fertig sein. Für die gefällten Bäume wird es umfangreiche Ersatz-
pflanzungen geben.

Neustrelitz/Userin.Die Ar-beiten am Radweg an der L25 schreiten voran. Nachdem im Abschnitt zwischen Mirow und Granzow, der im November 2012 begonnen wurde, Anfang des Monats die Schottertragschicht eingebaut wurde,baut derzeit die Firma Immig Bau auf der Strecke zwischen Neustrelitz und Userin den Asphalt ein. Dasteilte Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, mit.Ende Mai wird der Abschnitt von Neustrelitz bis zum Bürgerseeweg fertig sein. Dort führt der Radweg auf der linken Seite der Straße entlang. Auf Höhe des Bürgerhorstwegs wird dann eine Querungsmöglichkeit für Radfahrer entstehen.

Die Kosten für den neuen Radweg trägt das Land
Kostenträger der Baumaßnahmen ist das Land Mecklenburg-Vorpommern. Der Bauabschnitt im hinteren Bereich, der die Strecke von der Kammerkanalbrücke bis Userin umfasst, werde Ende August fertig sein, sagte Jens Krage. Im ersten Bauabschnitt, der vom Ortsausgang Neustrelitz bis zur Höhe Bür-gerhorstweg reicht, werden 350000 Euro investiert. Im zweiten Abschnitt nach der Kammerkanalbrücke bis Userin werden 400000 Euro verbaut. Zwischen Mirow und Granzow schlägt der Radweg mit rund 160000 Euro zu Buche.
Im Verlauf der gesamten Trasse musste Wald gerodet werden. Im ersten Bauabschnitt wurden 834 Bäume gefällt. Die meisten waren aber mit einem Stammdurchmesser zwischen zehn und 30 Zentimetern eher kleine Exemplare. Im zweiten Bauabschnitt mussten 570 Bäume weichen, auch davon waren zwei Drittel noch jung. Für die Fällungen wird es umfangreiche Ersatzmaßnahmen geben. So werden im zweiten Bauabschnitt im Jahre 2014 beidseitig 245 Alleebäume gepflanzt. Außerdem werden Sträucher und Hecken auf 1600 Quadratmetern in allen drei Bauabschnitten eingesetzt.
Auf einer Fläche von 3,7Hektar im Bereich Roggentin wird es eine Neuaufforstung geben. „Dort kommen vor allem Roterlen sowie der Baum des Jahres, der Wildapfel, hin“, sagte Jens Krage. Schließlich werden im Bereich der Useriner Mühle mehrere Amphibiendurchlässe an der Straße eingebaut. So sollen Lurche und Frösche gefahrlos die Straße überqueren können. Die Kosten für die Tunnel betragen rund 130000 Euro.
Nächstes Jahr wird die Strecke noch bis Roggentin erweitert. Ab Ende 2014, so plant Jens Krage, wird man dann mit dem Rad sicher von Neustrelitz bis Roggentin fahren können.

Kontakt zur Autorin
f.gerhardt@nordkurier.de