Tourismus
Radstrecken im Nationalpark für Bauarbeiten gesperrt

Im Müritz Nationalpark wird gebaut (Symbolbild).
Im Müritz Nationalpark wird gebaut (Symbolbild).

Umleitungen sind ausgewiesen. Auf den Wegen müssen unter anderem Schlammlöcher und sandige Stellen beseitigt werden.

Im Müritz-Nationalpark werden etliche Radwege ausgebaut. Für Radfahrer sind darum einige Streckenabschnitte gesperrt: Von Zietlitz ab Nationalparkgrenze in Richtung Zartwitz wird auf 1,6 Kilometern Länge eine ehemalige Panzerstraße zu einem wassergebundenen Radwanderweg. Hier sind die Schlammlöcher und die sandigen Stellen bereits beseitigt worden. Radfahrer aus Richtung Mirow sollen ab Zietlitz die Asphaltstraße Richtung Babke nutzen und einen Kilometer vor dem Dorf links in Richtung Zartwitz weiterfahren.

Östlich von Steinmühle ist geplant, einen unbefestigten Waldweg bis zur Nationalparkgrenze in Richtung Grünow auf einen Kilometer Länge auszubauen. Auch hier gibt es danach eine wassergebundene Decke aus Brechsand. Radfahrer ab Steinmühle müssen ab Baubeginn dem Wanderweg mit dem Piktogramm „Gelber Falke“ folgen, um nach Grünow zu kommen. Zwischen Boek und Schwarzenhof ist der Radwanderweg am Ostufer der Müritz bis zum Specker Horst dran. Auch hier wird eine neue Brechsandschicht eingebracht, um wieder eine breite und glatte Oberfläche herzustellen. Eine Umleitung über Speck ist ausgeschildert.

Rad muss geschoben werden

Eine kleinere Baustelle ist der Ausbau von fünf Streckenabschnitten zwischen Serrahn und dem Schweingartensee, um die Erosion auf den steilen Gefälleabschnitten des Radweges zu vermeiden. Hier werden Radfahrer gebeten, im Bereich der fünf Bauabschnitte ihr Rad zu schieben. Die Vorhaben im Serrahner Teil des Nationalparks sowie zwischen Zietlitz und Zartwitz werden im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes durch die EU gefördert und aus Mitteln des Landes kofinanziert.

Insgesamt 390.000 Euro werden ausgegeben

Der gesamte Förderumfang liegt bei etwa 390.000 Euro. Dies sind die größten Investitionen in den Radwegeausbau, die bislang durch das Nationalparkamt Müritz durchgeführt worden sind. Soweit das Wetter mitspielt, sollen alle Vorhaben bis Ende März fertiggestellt werden.