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Rätselhafter Stoff aus dem Paketzentrum ist identifiziert

In Schutzausrüstung hatten die Einsatzkräfte den Container untersucht.
In Schutzausrüstung hatten die Einsatzkräfte den Container untersucht.
Thomas Roloff

Der Gefahrgutalarm im Postfrachtzentrum Neustrelitz ist vorbei. Das Pulver, das bei einer Mitarbeiterin Hautreizungen hervorrief, hat nun einen Namen.

Das Rätsel um die Substanz, die in dieser Woche einen Großeinsatz von Rettungskräften im Neustrelitzer Paketzentrum verursacht hatte, ist gelöst. Es handelt sich um Kalziumkarbonat. Das habe die Untersuchung der aus dem Behälter genommenen Probe ergeben, bestätigt Landkreissprecherin Haidrun Pergande. Der Stoff wird unter anderem auch als Dünger eingesetzt.

Post-Sprecher Jens-Uwe Hogardt zufolge ist der Container, in dem sich noch 60 Pakete befanden, inzwischen wieder frei gegeben. Von Kalziumcarbonat gehe keine Gefährdung aus. Das Salz der Kohlensäure wird als Bau- und Füllstoff verwendet. Wie die Substanz in den Behälter gekommen ist, ist weiter unklar.

Eine Mitarbeiterin des Paketzentrums hatte nach dem Beladen über allergische Reaktionen geklagt. Daraufhin hatten Spezialisten den Container leer geräumt und den zunächst nicht identifizierbaren Stoff ans Landes­kriminalamt geschickt.

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