Spaß-Wettbewerb

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Rasenmäher-Rennen: Rödlin lässt es knattern

17 Spaß-Sportler fanden sich in diesem Jahr zum Rasentraktor-Wettstreit in Rödlin ein. Dort hieß es, mit Geschicklichkeit und Geschwindigkeit zu punkten.
17 Spaß-Sportler fanden sich in diesem Jahr zum Rasentraktor-Wettstreit in Rödlin ein. Dort hieß es, mit Geschicklichkeit und Geschwindigkeit zu punkten.
Matthias Schütt

Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren in dem Dorf bei Blankensee gefragt. Wer beides vorzuweisen hatte, war bei einem Wettbewerb der besonderen Art klar im Vorteil.

Ein Dorfplatz, sechs Parcours, zwei Zelte, ein Getränkewagen, 17 Rasentraktoren samt Fahrer, dazu zwei Organisatoren und jede Menge Zuschauer – mehr brauchte es nicht, um einen Wettbewerb der besonderen Art auf die Beine zu stellen. Zum vierten Mal stand am Wochenende ein Rasentraktor-Wettstreit in Rödlin auf dem Programm, und es knatterte ordentlich rund fünf Stunden lang.

„Es geht nicht so sehr um den Sieg, sondern um das Wir-Gefühl als Dorfgemeinschaft sowie den Spaß", sagte Organisator Torsten Rühle, der das Event zusammen mit Karsten Hoeth auf die Beine stellte. „Das war mal eine Bieridee, die wir nun konsequent verfolgen”, so der 51-Jährige, der seit elf Jahren in Rödlin wohnt.

Jedes Jahr neue Strecken

Die Teilnehmer aus der gesamten Gemeinde Blankensee mussten verschiedene Strecken absolvieren und Hindernisse bewältigen. „Wir legen jedes Jahr einen anderen Fokus und überlegen uns neue Strecken. Es soll ja nie langweilig werden”, sagte Thomas Rühle. „Dieses Jahr haben wir Fußball-, Box- oder Leichtathletikelemente.” Mit einer Lanze wie aus dem Mittelalter, mussten die Teilnehmer Wasserballons zum Platzen bringen. „Wenn man schon dabei ist, will man auch gewinnen. Aber im Vordergrund steht die Gaudi”, so Teilnehmer Bodo Reinhardt.

Dabei ist nach Aussagen des Organisators vor allem die Kombination aus „Geschwindigkeit und Geschicktlichkeit” von Vorteil und bringt Chancen auf den Sieg. Den sicherte sich Matthias Reich, der vor Dirk Hacker und Bert Reinhardt gewann. „Wir haben die Leute gefragt, ob sie noch Bock haben. Die Antwort war ja, also werden wir uns auch für 2019 etwas einfallen lassen”, so Rühle. Dann ist es die fünfte Auflage – ein kleines Jubiläum.