NATURSCHAUSPIEL

Riesenporling fällt Riesenbaum am Haussee

Der gefährliche Baumpilz hat ganze Arbeit geleistet, die Rotbuche liegt nun auf dem Boden. Damit Touristen wissen, wer schuld an dem Jammer ist, informiert jetzt ein Schild darüber.
Marlies Steffen Marlies Steffen
Der Riesenporling, der die Rotbuche am Rundweg um den Feldberger Haussee zu Fall gebracht hat, ist gerade in voller Pracht zu sehen.
Der Riesenporling, der die Rotbuche am Rundweg um den Feldberger Haussee zu Fall gebracht hat, ist gerade in voller Pracht zu sehen. Marlies Steffen
Feldberg.

Das ist in Sachen Natur am Rundweg um den Feldberger Haussee gerade Anschauungsunterricht vom Feinsten: Der Riesenporling, der die Rotbuche unweit des Seeufers zu Fall gebracht hat, macht sich noch immer an dem Baum zu schaffen. Gerade steht er sogar besonders gut im Saft. Der für Bäume sehr gefährliche Pilz hat sich insbesondere am Wurzelwerk des zu Fall gebrachten Baumriesen ausgebreitet. An einigen Stellen bevölkert er das Wurzelwerk mit seinem dachziegelartigen Wuchs regelrecht fächerartig.

Der gesamte Fruchtkörper kann immerhin bis zu einem Meter Durchmesser erreichen. „Es ist sehr gut zu sehen, wie sich der Pilz an den Wurzeln des Baumes zu schaffen macht und sie regelrecht vernichtet“, sagt Werner Zimmermann. Der Feldberger beobachtet den Pilz schon länger, weiß auch, dass die jungen Sporen des Riesenporlings sogar essbar sind. Probiert hat er es aber noch nicht, wie er bekennt.

Werner Zimmermann war es auch, der die Info-Tafel neben der umgestürzten Rotbuche initiiert hat. Dort ist für die Wanderweg-Besucher nachzulesen, warum der Pilz so gefährlich ist. Er greift die Baumwurzeln an und sorgt dann dafür, dass der Stamm anfängt zu faulen.

 

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