GEMÄLDE ZUM TODESTAG

Schloss Hohenzieritz zeigt Portrait der Königin

Zum königlichen Todestag gab es in Hohenzieritz zwar kein Geschenk, aber eine Leihgabe. Die muss ab sofort nicht mehr in einem Potsdamer Museumsdepot einstauben.
Ulrich Krieger Ulrich Krieger
Freude bei der offiziellen Gemäldeübergabe. Dr. Friederike Drinkuth, Dr. Pirko Christin Zinnow, Christine Hennig (von links)
Freude bei der offiziellen Gemäldeübergabe. Dr. Friederike Drinkuth, Dr. Pirko Christin Zinnow, Christine Hennig (von links). Mit den Historikern aus Potsdam hatte man lange über eine Möglichkeit verhandelt, das Bild auszustellen. Ulrich Krieger
Dichtes Gedränge bei der Führung durch die Ausstellung: Das Interesse am Luisen-Gemälde des Neustrelitzer Malers Wilhelm Te
Dichtes Gedränge bei der Führung durch die Ausstellung: Das Interesse am Luisen-Gemälde des Neustrelitzer Malers Wilhelm Ternite war groß. Ulrich Krieger
Hohenzieritz.

Mit einer Überraschung konnte in diesem Jahr der Luisentag im Schloss Hohenzieritz aufwarten. Die Gedenkstätte präsentierte ein Porträtgemälde der einstigen Preußischen Königin Luise von 1855. Das Bild wurde dem Museum als Dauerleihgabe von der „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg“ zur Verfügung gestellt.

Man habe gewusst, dass das Gemälde im Potsdamer Depot lagerte, jedoch wollten die Brandenburger diesen Schatz bislang nicht verleihen. „Jetzt haben wir es aber geschafft und es wird nun sogar das Originalgemälde ausgestellt“, berichtet Friederike Drinkuth, ebenfalls von der Schlösserverwaltung des Landes.

Auch der Künstler kam aus der Region

Auf einem Foto von der Inneneinrichtung des Schlosses Hohenzieritz aus dem Jahr 1910 ist zu erkennen, dass damals nur eine Kopie die Räume zierte. Dabei stammte sogar der Maler aus der Region. Der gebürtige Neustrelitzer Wilhelm Ternite schuf das Portrait im Jahr 1855, nachdem er den Auftrag dazu von König Friedrich Wilhelm III. nach dem Tode seiner Gemahlin erhalten hatte.

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