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Schüler „telefonieren“ bald mit Astronauten

Freya Scheffler-Kayser vom DLR-Raumfahrtmanagement und Wolfgang Andree, Leiter des DLR_Project_Lab, schauen sich Funktechnik für das Schülerprojekt UFO an.
Freya Scheffler-Kayser vom DLR-Raumfahrtmanagement und Wolfgang Andree, Leiter des DLR_Project_Lab, schauen sich Funktechnik für das Schülerprojekt UFO an.
Regina Kasten

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt verbindet seine Nachwuchsarbeit mit der All-Mission des Deutschen Alexander Gerst. Bereits jetzt sind Lehrer in das eingeweiht, was ihre Schüler erwartet.   

Was dem liebenswerten Außerirdischen E.T. im US-Film von 1982 versagt blieb, wird sich für Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern nächstes Jahr erfüllen. Sie können dank eines Projekts des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Neustrelitz ins All „telefonieren“, sprich funken. Am anderen Ende der Leitung erwartet Geophysiker Alexander Gerst an Bord der internationalen Raumstation ISS die Fragen der jungen Leute. Er wird im Mai vom russischen Baikonur aus als elfter deutscher Astronaut in den Weltraum fliegen. Das Projekt trägt den einprägsamen Namen UFO (Unser Funkkontakt in den Orbit). 39 Lehrer aus dem ganzen Land haben sich jetzt schon im DLR mit dem Projekt vertraut machen können. Das DLR hat Alexander Gerst bei seiner Ausbildung zum Astronauten begleitet und wird gemeinsam mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA seinen Einsatz unterstützen.