WEINFEST

Schwäbischer Zwiebelkuchen und Wein locken auf die Burg Wesenberg

Erstmals hat der Burgverein einen Weinabend veranstaltet. Das Fest kam so gut an, dass es mit Sicherheit eine Wiederholung geben wird.
Klaus und Heike Bachmann sowie Dorit und Karin Gisel prosten sich beim Weinabend auf der Burg zu und hoffen, dass die Veransta
Klaus und Heike Bachmann sowie Dorit und Karin Gisel prosten sich beim Weinabend auf der Burg zu und hoffen, dass die Veranstaltung Tradition in Wesenberg wird. Heike Sommer
Wesenberg.

Die Premiere muss als gelungen bezeichnet werden. Der Burgverein Wesenberg lud erstmals zum Weinabend und viele, viele waren am Sonnabend auf die Burg gekommen. Dort hatten die Vereinsmitglieder Festzelte, Tische und Bänke aufgestellt – und alles liebevoll mit Weinlaub und Windlichtern dekoriert.

Udo Becker, ein gebürtiger Baden-Württemberger und seit neun Jahren in Wesenberg ansässig, hatte ein gutes Dutzend Bleche Zwiebelkuchen gebacken – nach schwäbischem Rezept. Den Wein steuerte Fred Bühring bei, den es vor zwölf Jahren aus Mainz nach Leussow gezogen hat. Er kennt sich gut mit Weinfesten aus. „Meine Nichte hat ein Weingut in Rhein-Hessen“, sagt er. Als die Idee im Verein auf den Tisch kam, ließ die Zustimmung nicht lange auf sich warten. „Das probieren wir mal. Es muss ja nicht so groß wie das Burgfest werden. Eine kleine Veranstaltung, die die Pause bis zum Weihnachtsmarkt verkürzt – das wollten wir bieten“, sagt Axel Hirsch, Vorsitzender des Burgvereins.

„Ich habe mich auf den Abend wirklich gefreut”

Und da man zum einen keine Weinkönigin habe und schon gar nicht als Weinregion gelte, habe man das Ganze nicht Weinfest, sondern Weinabend genannt. Bei den Besuchern kam diese Idee gut an. Sie ließen sich nicht lange bitten, sodass die Vereinsmitglieder alle Hände voll zu tun hatten. „Der Zwiebelkuchen geht wie geschnitten Brot“, freute sich Burgvereinsmitglied Helmut Hamp, der mit dem Servieren kaum hinterherkam. Auch der Wein fand viele Abnehmer. „Ich habe mich auf den Abend wirklich gefreut“, sagte Ilona Möhl.

Immer wieder prosteten sich die Leute fröhlich zu. Wie Familie Bachmann und Familie Gisel am Nebentisch. „Ich hoffe, das hier wird zur Tradition“, sagt Heike Bachmann. In Schwerin beispielsweise habe man vor zehn Jahren mit einem kleinen Weinfest begonnen. „Und jetzt ist es so beliebt, dass die Winzer Schlange stehen, um dort ihren Wein anbieten zu können“, sagt sie. Ob sich diese Erfolgsgeschichte auch in Wesenberg vollzieht, wird sich zeigen. Fest steht nur, es wird nicht bei dem einen Weinabend bleiben. „Wir haben so viel Zuspruch bekommen, da wird es im kommenden Jahr mit Sicherheit eine Wiederholung geben“, sagt Axel Hirsch vom Burgverein.

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