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Laster-Bergung zieht sich über Stunden hin

Ein Lkw-Fahrer hat auf der B 198 bei Canzow die Kontrolle über sein tonnenschweres Fahrzeug verloren. Der Laster verkeilte sich so stark im Straßengraben, dass die Abschlepp-Profis einige Probleme hatten, ihn zu bergen. 

Auf der feuchten Fahrbahn rutschte beim ersten Bergungsversuch die schwere Technik mit der Seilwinde weg. Erst durch mehrmaliges Umsetzen der Technik gelang die Bergung.
Tobias Lemke Auf der feuchten Fahrbahn rutschte beim ersten Bergungsversuch die schwere Technik mit der Seilwinde weg. Erst durch mehrmaliges Umsetzen der Technik gelang die Bergung.

Mehrere Stunden war am Dienstag die B 198 bei Canzow wegen der Bergung eines Lkw. Der Laster war am Vormittag auf glatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und hatte sich im Graben verkeilt. Zudem war der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr durch die Frontscheibe befreit werden.

Zugmaschine und Anhänger hatten sich tief in den aufgeweichten Boden gegraben. Mitarbeiter einer Neubrandenburger Abschleppfirma hatten daher zunächst große Mühe, das 21 Tonnen schwere Fahrzeug zurück auf die Straße zu ziehen. Auf der nassen und abschüssigen Fahrbahn rutschte der Bergungs-Lkw mit der Seilwinde ein ums ­andere Mal weg. Durch mehrmaliges Umsetzen der Seilwinde gelang dann die Bergung.

Vier Feuer­wehren waren im Einsatz. Zudem wurde der Gefahrgutzug aus Neustrelitz alarmiert, da Diesel abgepumpt werden musste. Der Tank des Unfallfahrzeugs war aufgerissen. Erst einen Monat zuvor hatte sich an gleicher Stelle bereits ein Unfall ereignet.