RADELN IST IM KOMMEN

Stadt eröffnet Jahrzehnt der Radfahrer

Ab 2021 wird das Radwegenetz gefördert wie noch nie. Neustrelitz will ein großes Stück vom Kuchen abbekommen und startet mit mehreren Partnern durch.
Radfahren soll auch in Neustrelitz attraktiver werden.
Radfahren soll auch in Neustrelitz attraktiver werden. Susanne Schulz
Neustrelitz.

Neustrelitz ist weiter bestrebt, noch radfahrfreundlicher zu werden. Die Stadt gehört zu den Kommunen, die am Montag in Rostock die kommunale Arbeitsgemeinschaft für Rad- und Fußverkehr des Landes Mecklenburg-Vorpommern (AGFK M-V) gründen.

Weitere Partner sind Rostock, Greifswald, Stralsund, Anklam, Heringsdorf, Hohenkirchen und Wismar. Kommunale Arbeitsgemeinschaften für Rad- und Fußverkehr gibt es in mittlerweile elf Bundesländern. Sie sind in ihren jeweiligen Ländern Ansprechpartner für Fragen rund um Rad- und Fußverkehr in den kommunalen Verwaltungen aber auch für Verbände, Institutionen und Behörden, erklärt Projektkoordinator Tim Birkholz.

Radewegenetz soll besser werden

„Die Sicherheit im Radwegenetz ist in den vergangenen Jahrzehnten im Land zu kurz gekommen“, sagte der Rostocker. Es gehe um die Entwicklung kluger Lösungen für historische Ortskerne, von denen am Ende auch Bürger mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer profitieren können. „Radfahren ist ein ganz neues Politikfeld. Ab 2021 wird der Bund die Radverkehrspolitik fördern wie noch nie.“

Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund (parteilos) ist sich sicher: In den kommenden Jahren wird sich für Radfahrer in Deutschland vieles verbessern, und Neustrelitz muss dabei sein. „Wir brauchen ein vernünftiges Radwegenetz und eine Strategie für das ganze Land.“ Neustrelitz könne nicht isoliert betrachtet werden, sondern müsse mit allen Dörfern und Städten zusammenarbeiten. Nur so sei es möglich, das Radfahren im Land komfortabler zu gestalten.

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