HAFENBAHN

Stadt will kreuzgefährliche Gleise entschärfen

Auf den Gleisen der Hafenbahn am Neustrelitzer Hafen kommt es regelmäßig zu Stürzen von Radfahrern. Nun hat die Stadt eine Idee.
Auf den Gleisen stürzen regelmäßig Radfahrer.
Auf den Gleisen stürzen regelmäßig Radfahrer.
Neustrelitz ·

Aufgrund der hohen Unfallgefahr durch die Gleise der Hafenbahn in Neustrelitz sollen Radfahrer künftig auf andere Weise den Gehweg befahren. Entsprechende Markierungen werden in Kürze hinzugefügt. Das teilte nun das Ordnungsamt mit, nachdem sich der Neustrelitzer Stadtvertreter Falk Jagszent (Die Grünen) für eine Entschärfung der „gefährlichen Gleise“ starkgemacht hatte. „Wiederholt werden die Hafenbahn-Gleise am Stadthafen und in der Useriner Straße zur Falle, insbesondere für radelnde Urlauber. Radfahrer geraten mit den Reifen in die Gleise und stürzen immer wieder, auch wenn scheinbar nur wenige Unfälle davon offiziell gemeldet werden“, sagt Jagszent.

Dem Radfahrer bleibt es der Mitteilung des Ordnungsamtes zufolge zwischen der Einmündung Am Stadthafen und Ende des Gehwegs künftig frei, den Gehweg oder die Fahrbahn zu nutzen. In Richtung Userin werde der Beginn der Nutzung des Gehwegs für Radfahrer weiter in Richtung Userin versetzt. So hätten die Radfahrer einen sichereren Anfahrtswinkel. Der Überleitung vom Gehweg auf die Straße solle deutlich markiert werden.

Viele Unfälle werden gar nicht gemeldet

Das Straßenbauamt suche derzeit noch nach einer Möglichkeit, den Gleisbereich zu verbessern. Diese sind den Ausführungen zufolge allerdings bereits als sehr begrenzt eingeschätzt worden.

„Auf die bauliche Umsetzung in den kommenden Wochen darf man gespannt sein – vor allem, ob sie die notwendige Entschärfung der Unfallgefahr mit sich bringt“, begrüßte Jagszent das Vorhaben. Vor allem die Situation am Stadthafen und in der Zierker Nebenstraße müsse im Auge behalten werden. Die Polizei teilte auf einem früheren Beratungstreffen zwar nur die Kenntnis von lediglich einem Unfall im Bereich der Gleise mit – doch viele Unfälle werden den Ausführungen zufolge nicht gemeldet.

Anlieger beobachten nämlich schon seit vielen Jahren regelmäßige Stürze auf der beliebten Strecke. So hatten sich Radfahrer mitunter bereits schwere Kopfverletzungen zugezogen.

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