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Sumpf ist Trumpf bei Abenteurern

Unberührte Natur und menschenleere Wälder locken Freiluft-Helden in die Feldberger Seenlandschaft. Für eine Fernsehsendung kämpfen sich drei junge Männer und ein Überlebensexperte durch Moore und Unterholz. Sie ernähren sich von Ameisen und Wurzeln.

Survival-Training in der Feldberger Seenlandschaft
DMAX Survival-Training in der Feldberger Seenlandschaft

Deutschland ist wilder, als man denkt – ganz besonders die Feldberger Seenlandschaft. Das bekamen drei junge Männer aus Stuttgart, Bad Oeynhausen und München zu spüren, als sie sich für eine Fernsehshow drei Tage und Nächte lang durch schwieriges Gelände am Luzin kämpften – mit nicht mehr als einem Messer, einem Seil, einem Kompass und der Kleidung, die sie am Leibe trugen. Sie wateten durch Sümpfe, übernachteten auf Waldboden, ernährten sich von Ameisen.

Michael Strauch, Chris Kappelmann und Oskar Schneider sind Kandidaten der Abenteuerserie „Outdoor Heroes – Das Survival-Experiment“ des Fernsehsenders DMAX. Das Überlebens-Experiment führt die Freiluft-Helden in fünf Teile Deutschlands  – von der Mecklenburgischen Seenplatte bis in die Alpen. Ihnen zur Seite steht Überlebensexperte Heinz Kallin, der bereits die Antarktis zu Fuß durchwanderte. Die Episode aus der Feldberger Seenlandschaft wird am 7. November um 22.15 Uhr ausgestrahlt.

Durchwandern mussten die Teilnehmer eine vorgegebene Route – Sümpfe, Wälder und schwer zugängliches Gebiet, erklärt Marit Schumacher von der Agentur Siccma Media in Köln. Die Männer hatten keine Decken, keine Isomatten, keine Handtücher. Zum Schlafen dienten Laub und Tannenzweige, um sich ein wenig vor Feuchtigkeit und Kälte zu schützen. Gegessen wurde am Lagerfeuer, was die Natur hergab. Trainer Heinz Kallin: „Survival heißt, in der Natur zu überleben ohne den Luxus des Alltags. Schlafentzug, wenig Wasser, kaum essen; und das bei starker körperlichen Anstrengung. Die Natur hat den Kandidaten ihren Grenzen aufgewiesen. Sie lernten, mit den extremen Gegebenheiten umzugehen – durch körperliche, aber vor allem mentale Stärke.“

Der Fernsehsender hat sich für die Seenlandschaft als Drehort entschieden, „weil sie ein eindrucksvolles Beispiel für das wilde Deutschland ist“, so Marit Schumacher. „Flora und Fauna sind einzigartig schön. Durch die Seen- und Sumpflandschaft ist die Region perfekt geeignet. In den ganzen Tagen begegnete dem Kamerateam keine Menschenseele.“