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Swimrun – Neustrelitzer Teams im Ziel

Der Startschuss für den zweiten Ötillö Swinrum 1000 Lakes zwischen Wesenberg und Rheinsberg fiel am Sonntagmorgen auf der Wesenberger Burg.
Der Startschuss für den zweiten Ötillö Swinrum 1000 Lakes zwischen Wesenberg und Rheinsberg fiel am Sonntagmorgen auf der Wesenberger Burg.
Anett Seidel

Der wohl extremste Wettkampf im Ausdauersport im Nordosten – der Swimrun – ist nach gut acht Stunden zu Ende gegangen. 125 Teams waren am Morgen in Wesenberg gestartet, nicht alle sind in Rheinsberg angekommen.

Der zweite Ötillö Swimrun 1000 Lakes ist am Sonntagmorgen in Wesenberg gestartet. Mit Anja Dittmer hatte sich eine ehemalige Olympiateilnehmerin vorgenommen, den harten Kanten – 34 Kilometer durch Wälder und Felder laufen und rund 7,5 Kilometer schwimmen durch zehn Seen – zu meistern. Um keine Zeit zu verlieren, wechseln die Sportler – 125 Zweier-Teams starteten in diesem Jahr – dabei nicht die Kleidung. Sie schwimmen in Sportschuhen und laufen in Neoprenanzügen.

Ex-Profi-Triathletin Anja Dittmer

Für die ehemalige Profi-Triathletin Anja Dittmer ein Abenteuer, wie sie kurz vor dem Start sagte. An ihrer Seite hatte sie den Triathleten und erfahrenen Ausdauersportler Guido Grimme. Nachdem die beiden die siebte Zeitmessung passiert hatten und somit mehr als die Hälfte der Strecke hinter sich, zeichnete sich bereits ab, dass sich die beiden Neustrelitzer immer weiter auf einen Platz im Mittelfeld vorarbeiten. Nach mehr als vier Stunden auf der Strecke hatten sie es von einem Anfangsplatz 85 auf Platz 72 geschafft. Nach 6,06 Stunden sind sie schließlich im Ziel ins Rheinsberg angekommen.

Schweden triumphieren

Mit Sven Truderung und Thomas Rademacher hat das zweite Neustrelitzer Team nach 7,44 Stunden die Ziellinie überquert. Sven Truderung war das zweite Mal dabei. Er hatte sich kurzfristig einen neuen Partner suchen müssen, weil sein Kompagnon vom vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Mit Thomas Rademacher ging es einzig und allein ums Durchkommen.

Die ersten Teilnehmer des Swimrun waren bereits nach 4.27 Stunden im Ziel in Rheinsberg angekommen. Ein Duo aus Schweden hatte die Nase vorn. Bei der Swimrun-Premiere im Vorjahr hatte es bei diesem außergewöhnlichen Wettkampf nur etwas mehr als die Hälfte der angetretenen Teams bis ins Ziel geschafft. Bei deutlich milderem Wetter mussten in diesem Jahr nur rund ein Dutzend Teams vorzeitig aussteigen.