GROßE TREPPE FÜR DIE FESTSPIELOPERETTE

Theater-Schlosser liefern Meisterstück

Eben mal schnell eine Treppe bauen, das funktioniert nicht. Denn das Show-Teil für den "Graf von Luxemburg" muss auch jede Menge Gewicht aushalten. Und es gibt noch ganz andere Herausforderungen.
Jörg Winkelmann und Frank Möhsel sind stolz auf ihre Showtreppe.
Jörg Winkelmann und Frank Möhsel sind stolz auf ihre Showtreppe. Anke Goetsch
Neustrelitz.

Die eigentlichen Helden der Festspiele im Schlossgarten kommen in diesem Jahr aus der Theater-Schlosserei. Denn Jörg Winkelmann und seinem Kollegen Frank Möhsel ist dort gerade ein wahres Meisterstück gelungen. Die große Revuetreppe, die bereits auf dem Neustrelitzer Schlossberg für die diesjährige Festspieloperette „Der Graf von Luxemburg“ aufgebaut ist, war kein einfaches Projekt, bekennt Winkelmann.

Seit Mitte März haben sich die Schlosser mit dem Projekt beschäftigt. Besondere Herausforderung: Die Konstruktion muss einiges an Gewicht aushalten, darf aber nicht zu schwer sein, sie muss bewegt werden - auf der Bühne während der Inszenierung und vom Theater in die Werkstätten beziehungsweise ins Lager. Mit viel Akribie, handwerklichem Geschick, technischer Raffinesse und Erfahrung im Umgang mit Bühnenaufbauten haben Jörg Winkelmann und Frank Möhsel das Abenteuer aber gemeistert.

Am Boden sieben Meter breit und 3,50 Meter hoch ist das Teil geworden. Je nach Handlungsort kommt es als Revue- oder als Haustreppe zum Einsatz. Und das Bauwerk ist wiederverwendba: Es soll auch im kommenden Jahr bei dem Musical „Hello Dolly“ zum Einsatz kommen.

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