SEPTEMBER-WETTER

So startete das Strelitzer Land in den Herbst

Zunächst bestimmt ein Hoch den September in der Strelitzer Region. Dann aber wurde es stürmisch.
So schön herbstlich gibt sich der Neustrelitzer Hafen.
So schön herbstlich gibt sich der Neustrelitzer Hafen. Ulrike Schubel
Neustrelitz ·

Zu Beginn des Monats sorgte Hochdruckeinfluss für ruhiges Wetter. Nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel kam zeitweise die Sonne zum Vorschein, und es blieb überwiegend trocken. Zum Ende der ersten Dekade zog sich das Hoch schließlich aus Mitteleuropa zurück, und von Westen her sorgte vorübergehend tiefer Luftdruck für wechselhaftes Wetter mit Schauern. Im weiteren Verlauf des Monats überwog zwar der Einfluss der Hochdruckgebiete, zeitweise machten sich aber auch atlantische Tiefs und deren Ausläufer bei uns bemerkbar. Kurz nach dem astronomischen Herbstbeginn zog mit Tief „Tim“ der erste kleine Herbststurm über den Süden Skandinaviens.

Nur an zwei Tagen war es wärmer als 25 Grad

Auch bei uns gab es dabei starke bis stürmische Böen. Die Temperaturen stiegen im September nur noch an zwei Tagen über die 25-Grad-Marke, am wärmsten wurde es mit 26,1 Grad am 10. September. Ansonsten pendelten die Temperaturen häufig zwischen 15 und 21 Grad. Am kühlsten war es tagsüber mit 14,1 Grad am 29. September. Der Tiefstwert des Monats wurde in der Nacht zum 21. September erreicht, als die Temperaturen auf 9,0 Grad sanken. Die mittlere Temperatur betrug im September 15,4 Grad und lag damit 1,7 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Wenig Regen

Der Regenschirm kam eher selten zum Einsatz. Mit 27,9 Litern pro Quadratmeter war der September ein recht trockener Monat. Es fehlten 39 Prozent im Vergleich zum Klimawert. Am meisten Niederschlag gab es mit 13,7 Litern am 29. September. Die Sonne wurde immer mal wieder von Wolken verdeckt. Die Sonnenscheindauer erreichte mit 112,1 Stunden lediglich 74 Prozent des Sollwerts.

 

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Neustrelitz

zur Homepage