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Verregneter Sommer setzt Trassen-Bau bei Woldegk unter Zeitdruck

Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten an dem neuen Weg bei Rehberg andauern.
Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten an dem neuen Weg bei Rehberg andauern.
Marlies Steffen

Zwischen Oltschlott und Rehberg entsteht in großer Eile ein Weg. Und von dem sollen nicht nur die Landwirte etwas haben.

Von dem ländlichen Weg, der zwischen Rehberg und Oltschlott entstehen soll, ist derzeit lediglich der Trassenverlauf sehen. Ende Oktober sollen die Arbeiten in der Woldegker Region bereits abgeschlossen sein. Der Grund: Der Wegebau wird gefördert, die Fördermittel müssen bis dahin abgerechnet sein.

Alle Beteiligten hoffen, dass die Zeitvorgabe eingehalten werden kann. An den Arbeitern soll es auch nicht liegen. „Wir brauchen jetzt ganz viel gutes Wetter“, sagt Sigor Schult vom Neustrelitzer Planungsbüro Niemann, Schult & Partner, das die Arbeiten betreut. Der viele Regen hatte den Bauarbeitern immer wieder ein Schnippchen geschlagen. Der Baugrund ist lehmig und durch die zahlreichen Niederschläge teilweise sehr aufgeweicht. Nicht gerade einfacher werden die Arbeiten auch dadurch, dass das Gelände ein ziemliches Gefälle aufweist. Teilweise mussten die Baumaschinen bereits auf die benachbarten Äcker der Landwirte ausweichen, was auch für Ärger gesorgt hat, sagt Woldegks Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode (CDU).

Die Trasse für den 1,9 Kilometer langen Weg ist bereits geschoben. Die Frostschutzschicht, die Schotter- und die Tragschicht müssen nun in den kommenden Wochen noch eingebracht werden. Der Weg zwischen Rehberg und Oltschlott soll 3,50 Metern breit werden und beidseitig auch noch Bankette bekommen. Zudem wird es Ausweichstellen und Ackerauffahrten geben, kündigte Sigor Schult an.

Die Kosten werden auf rund 753.000 Euro beziffert, 678.200 Euro davon sind Fördermittel. Die Trasse soll landwirtschaftlich und auch touristisch genutzt werden.