DANKE

Urlauber beeindruckt von großer Hilfsbereitschaft in Neustrelitz

Ein Urlauber wurde Zeuge eines Unfalls in Neustrelitz und war beeindruckt von den vielen Menschen, die sofort zur Hilfe eilten. Dafür wollte er sich nun bedanken.
Nach der Chaosfahrt hatte die Polizei den Unfallort analysiert und überall Markierungen angebracht.
Nach der Chaosfahrt hatte die Polizei den Unfallort analysiert und überall Markierungen angebracht. Robin Peters
Neustrelitz ·

Nach einem spektakulären Unfall in Neustrelitz zeigt sich ein Urlauber beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft in der Stadt. „Von überall kamen fremde Menschen und fragten die beteiligten Personen, ob sie helfen könnten”, schrieb Hans-Jürgen Bürger aus Niedersachsen am Dienstagabend in der Facebook-Gruppe „Neustrelitz”. Um diesen Beitrag zu schreiben war er extra Mitglied der Gruppe geworden. Sein Ziel war es, einen „herzlichen Dank” an die Bewohner der Stadt auszurichten.

Das Auto des Urlaubers war vor einer Woche, am 6. Juli, bei der Chaosfahrt eines Rentners in Mitleidenschaft gezogen geworden. Mehrere Autos waren beschädigt worden. Der Schaden liegt bei rund 25.000 Euro. Der Rentner war beim Ausparken vor dem Hammer-Möbelmarkt auf dem Neustrelitzer Kühlhausberg zunächst rückwärts gegen zwei Autos gestoßen, hatte dann seinen Fuß zwischen Brems- und Gaspedal verklemmt und war vorwärts über den gesamten Parkplatz gefahren, wobei er noch zwei weitere Autos beschädigte. Er überfuhr ein Gebüsch und kam erst dutzende Meter weiter zum Stehen. Abgesehen vom Blechschaden, keines der Beteiligten Fahrzeuge war mehr fahrbereit, gab es keine Verletzten.

„Die Menschen haben uns sehr beeindruckt!”

„Polizei, Sanitäter und auch die unbeteiligten Passanten waren sehr freundlich und hilfsbereit, was nicht immer in der heutigen Zeit selbstverständlich ist”, hatte dann der Urlauber aus der Niedersachsen beobachtet. Eine Frau habe sogar extra Wasser gebracht und die beteiligten Personen versorgt. „Da wir im Urlaub waren, war natürlich erst einmal der Erholungsfaktor dahin, aber die Menschen haben uns sehr beeindruckt”, so Hans-Jürgen Bürger, der seinen Beitrag mit den Worten beendet: „Danke für Eure Hilfe.”

Ein weiteres Mitglied der Gruppe bedankte sich für die netten Worte des Urlaubers. „Ich hoffe für alle Beteiligten, dass alles reibungslos über die Versicherung geklärt werden kann”, schrieb sie. Sie selbst habe erst über den Nordkurier von dem Unfall erfahren und sei erschrocken gewesen, weil sie zu dieser Zeit meistens selbst auf dem Kühlhausberg zum Einkaufen ist. „Gott sei Dank kam mir was dazwischen.”

Rentner muss Führerschein vielleicht abgeben

Dem Rentner wurde nach der Irrfahrt zunächst nicht der Führerschein abgenommen, wie die Polizei später bestätigte. Allerdings sei die Führerscheinstelle über den Verkehrsunfall informiert. Es liege in deren Ermessen, weitere Maßnahmen wie eine Gesundheitsprüfung zu veranlassen.

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