Fund-Munition

Urlauber entdeckt scharfe Granate im Schmalen Luzin

Ein Badegast hat am Schmalen Luzin unweit von Feldberg richtig gehandelt und sich und andere nicht in Gefahr gebracht.

Ein Munitionsfund hat am Donnerstag unweit von Feldberg für die kurzzeitige Sperrung einer Badestelle am Schmalen Luzin und damit für viel Aufregung gesorgt. Ein Urlauber entdeckte im Uferbereich nämlich einen Gegenstand, der ihm verdächtig vorkam. Der Badegast informierte die Polizei. Ebenfalls nach Feldberg beorderte Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes konnten eine Granate, die sogar noch scharf war, ausmachen.

Die Fundmunition konnte dann gefahrlos geborgen werden, hieß es aus dem Polizeihauptrevier Neustrelitz. Es habe sich um ein Fabrikat russischer Herkunft gehandelt. Munitionsfunde sind in der Region keine Seltenheit.

Niedrige Pegelstände

Der Fund im Wasser habe möglicherweise auch damit zu tun, dass die Pegelstände der Seen derzeit durch die anhaltende Sommer-Trockenheit niedrig sind. Der Badegast habe sehr richtig gehandelt, indem er die Polizei gerufen und nicht auch noch versucht habe, das Fundstück selbst auszugraben. Die Granate habe einen Durchmesser von zehn Zentimetern und eine Länge von 25 Zentimetern gehabt, so die Polizei in Neustrelitz weiter.

Marlies Steffen

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