Blick auf den Friedhof in Wittenhagen (Archivbild).
Blick auf den Friedhof in Wittenhagen (Archivbild). Nordkurier-Archiv
Kooperation

Vereinbarung zu Friedhöfen in Feldberger Seenlandschaft ist auf dem Weg

Schließungsbeschlüsse sollen rückgängig gemacht werden. Aber ganz in trockenen Tüchern ist die Sache noch nicht.
Conow

Die Schließung kirchlicher Friedhöfe in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)  kann nun offenbar wirklich abgewendet werden. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen Fritz Jaeger von der Förderstiftung Kirche Fürstenhagen und dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg ist in Vorbereitung, sagte Kirchenkreissprecher Christian Meyer dem Nordkurier. Die Friedhöfe sollen demnach im Eigentum der Kirche bleiben.

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Unterschriften fehlen noch

Aus Mitteln der Stiftung würden der Betrieb und die Pflege der Friedhöfe unterstützt. Die derzeit in Arbeit befindliche Kooperationsvereinbarung muss allerdings noch von den beteiligten Seiten unterschrieben werden. Nach Auskunft von Christian Meyer sollen die kirchlichen Friedhöfe in Fürstenhagen, Lüttenhagen, Conow, Cantnitz und Wittenhagen von den Stiftungsmitteln profitieren. Die Schließungsbeschlüsse für diese Friedhöfe sollen rückgängig gemacht werden. Die Beschlüsse hatten bei den Bürgern in den betroffenen Dörfern für viel Aufregung gesorgt. Lange Zeit schien es nicht möglich, die Stilllegung der Friedhöfe abzuwenden.

Satzung muss überarbeitet werden

Auf Fritz Jaeger, den langjährigen Geschäftsführer des Guts Conow und Mitbegründer der Stiftung Kirche Fürstenhagen, geht auch die Idee zurück, die von Schließung bedrohten kirchlichen Friedhöfe im Gebiet der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft mit den Mitteln der Stiftung zu unterstützen. Dazu muss allerdings auch die Stiftungssatzung überarbeitet werden. Die Förderstiftung Kirche Fürstenhagen existiert seit 1999. mn

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