FILMREIF

Verfolgungsjagd bei Woldegk – zwei Polizeiautos demoliert

Teils mit 170 km/h raste ein Mann bei Woldegk über Straßen und Äcker – die Polizei hinterher. Nun ist der Mann seinen Führerschein los, seine Motive sind unklar.
dpa
Eine Dreiviertel Stunde lang lieferten sich der Autofahrer und die Polizei ein halsbrecherisches Katz- und Mausspiel.
Eine Dreiviertel Stunde lang lieferten sich der Autofahrer und die Polizei ein halsbrecherisches Katz- und Mausspiel. So sah einer der Polizeiwagen danach aus. Polizei
Woldegk ·

Bei einer filmreifen Verfolgungsjagd hat der Fahrer eines Geländewagens an der Mecklenburgischen Seenplatte zwei Polizeiwagen demoliert. Das Motiv des 52-jährigen Mannes für die Raserei kurz nach Mitternacht, die teilweise über Äcker führte, ist aber noch rätselhaft, wie ein Polizeisprecher am Montag in Neubrandenburg sagte. Die halsbrecherische Fahrt hatte sich auf der L281 zwischen Woldegk und Friedland ereignet, wobei der Flüchtige aus der Region Woldegk unerklärlicherweise erst hin und dann wieder zurück gerast sei.

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Der Mann sollte in Woldegk kontrolliert werden, wo er aber davonfuhr. Unterwegs sei er mit bis zu 170 Stundenkilometer gefahren, Polizeisperren habe er über Felder umfahren. Nach etwa 45 Minuten hätten ihn zwei Streifenwagen bei Holzendorf – etwa auf halber Strecke zwischen Woldegk und Friedland – stoppen können, die dabei aber gerammt und beschädigt wurden.

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Der 52-Jährige musste den Führerschein abgeben. Hinweise auf Alkohol oder Drogen habe es nicht gegeben. Er müsse sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Sachbeschädigung, auch an Ackerflächen, verantworten.

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