BESONDERES BAU-DENKMAL

Viel Fördergeld für die Jahn-Kapelle von Klein Vielen

Fast ein Jahr lang ruhten die Bauarbeiten an der Jahn-Kapelle in Klein Vielen. Jetzt gab es eine Finanzspritze aus Schwerin.
Noch immer ist die Jahnkapelle in Klein Vielen eingerüstet. Jetzt gab es vom Land eine Finanzspritze, um weiterbauen zu k
Noch immer ist die Jahnkapelle in Klein Vielen eingerüstet. Jetzt gab es vom Land eine Finanzspritze, um weiterbauen zu können. Heike Sommer
Klein Vielen.

Nun kann es auf dem Kapellenberg in Klein Vielen endlich weitergehen mit der Sanierung der Jahn-Kapelle. Nachdem das Dach aufwendig rekonstruiert wurde und das denkmalgeschützte Gebäude somit vor Wind und Wetter und weiterem Verfall geschützt ist, ruhten die Arbeiten. Gemeinde und Förderverein hatten sich viel Mühe gemacht, um Spenden und Fördermittel einzuwerben. Mehr als 700 000 Euro kamen so zusammen, 300 000 Euro brachte die Gemeinde als Eigenmittel auf. Das Geld reichte für die ersten beiden Bauabschnitte. Dass aus Schwerin Signale kamen, das Projekt auch weiterhin zu unterstützen, freute die Gemeinde und den Verein sehr, doch gut ein Jahr zog ins Land, bis den Worten Taten folgten.

Spezielle Formsteine werden gebraucht

Am Donnerstag überbrachte CDU-Landtagsabgeordneter Vincent Kokert die gute Nachricht, dass 350.600 Euro aus dem Fördertopf für identitätsstiftende Projekte nach Klein Vielen fließen. Damit kann die „Krönung“ der Kapelle in Angriff genommen werden.

Wie Architekt Christian Peters vor Ort informierte, wolle man sich nun von oben nach unten arbeiten, um nach und nach die Kapelle aus der Rüstung zu schälen und den Blick auf sie freizulegen. Um die insgesamt 16 Fialen des zweistöckigen Turms zu rekonstruieren, müsste nun die Herstellung spezieller Formsteine in Auftrag gegeben werden. „Die Lieferung kann bis zu einem dreiviertel Jahr dauern“, dämpfte der Architekt die Hoffnung auf einen raschen Baufortschritt.

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