Kreiswandertreffen in Feldberg
Wandervögel schwärmen aus ins Grüne

Wanderführer Ingo Leistikow zeigte seiner Gruppe den Reinhard-Barby-Höhenweg und den Hüttenberg in Feldberg. Er arbeitete wie alle Tourenleiter ehrenamtlich. 
Wanderführer Ingo Leistikow zeigte seiner Gruppe den Reinhard-Barby-Höhenweg und den Hüttenberg in Feldberg. Er arbeitete wie alle Tourenleiter ehrenamtlich. 
Susanne Böhm

Rund 300 Teilnehmer erkunden beim Kreiswandertreffen die Feldberger Seenlandschaft. Tourenleiter zeigen ihnen ehrenamtlich und kostenlos die schönsten Flecken.

Die Feldberger Seenlandschaft hat sich wieder als Eldorado für alle erwiesen, die Landschaft und Leute gern zu Fuß oder auf dem Fahrrad kennen lernen. Rund 300 Frauen, Männer und Kinder ließen sich beim dritten Kreiswandertreffen am Sonnabend die schönsten Flecken der Region zeigen. Einheimische Wanderführer leiteten die Touren – ehrenamtlich und kostenlos. Sie kennen jeden Baum, jeden Strauch und konnten zu jedem Findling am Wegesrand eine Geschichte erzählen.

So beschwingt, wie die Wanderer am Morgen starteten, so begeistert kehrten sie nachmittags zurück. „Das ist ein unglaublich tolles Angebot“, sagte Anja Hüwel aus Bayern, die sich für die längste Radtour entschieden hatte. „Die Feldberger haben bei ihrer Tourenauswahl wirklich an jeden gedacht, sogar an die Senioren und Kinder. Am liebsten würde ich alle Touren mitmachen.“

In zwölf Gruppen schwärmten die Wandervögel aus. Die weiteste Radtour, 80 Kilometer lang, führte ins brandenburgische Templin und zurück. Die kürzeste Wanderung, acht Kilometer lang, hatte den Feldberger Hüttenberg zum Ziel. Für Kinder gab es einen Spaziergang mit Schatzsuche im Kurpark. Wer es bequem brauchte, fuhr mit dem Luzinexpress um den Haussee und den Schmalen Luzin. Nach den Ausflügen ließen alle den Tag bei einem Kinderfest auf dem Amtswerder ausklingen. Viele wollen im nächsten Jahr wiederkommen.

Der Termin für das Kreiswandertreffen 2015 steht auch schon fest: „Es wird wieder der Sonnabend nach Himmelfahrt“, kündigt Werner Zimmermann vom Feldberger Sportverein an.