Der Wanderweg oberhalb des Schmalen Luzins sollte eigentlich längst von den umgefallenen Bäumen beräumt sein. D
Der Wanderweg oberhalb des Schmalen Luzins sollte eigentlich längst von den umgefallenen Bäumen beräumt sein. Das ist aber nicht erfolgt, die Trasse bleibt vorerst gesperrt. privat
Sturmschäden

Wanderweg in Feldberg bleibt vorerst gesperrt

Seit Ende März sollen eigentlich schon wieder Wanderer auf der Strecke unterwegs sein können. Das ist aber nicht so.
Feldberg

Das sind nicht gerade rosige Aussichten in der noch jungen Tourismus-Saison: Der in Feldberg schon lange gesperrte Wanderweg oberhalb des Schmalen Luzins in Richtung Kleingartenanlage sollte Nordkurier-Informationen zufolge bereits Ende März wieder freigegeben sein. Doch auf Schusters Rappen geht auch Anfang Mai dort immer noch nichts. Das weiß-rote Absperrband flattert weiterhin, ein Schild weist zusätzlich darauf hin: Hier ist Gefahr im Verzug.

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Neuer Windbruch an vielen Stellen

In dem Bereich sind zahlreiche Bäume umgestürzt. Wer das Gelände dort kennt, hat allerdings auch mitbekommen, dass inzwischen noch deutlich mehr Bäume am Boden liegen, als zu Beginn der Sperrung. Die Situation hat sich seit dem Beginn der Sperrung durch die starken Stürme im ersten Quartal noch verschärft. Neuer Windbruch ist an vielen Stellen – nicht nur direkt am Wanderweg hinzugekommen, bestätigt Reiner Stöhring, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, dem Nordkurier. In dem Waldstück links und rechts des Weges gibt es zudem unterschiedliche Eigentumsverhältnisse. Während die Forst ihren Part schon erledigt hat, wie der Nordkurier erfuhr, sind das Areal in Gemeindeeigentum und eine Fläche in Privatbesitz immer noch voller umgestürzter Bäume.

Frist für die Freigabe genannt

Bereits im Januar habe es in dem Bereich eine Begehung gegeben, macht Reiner Stöhring deutlich. Der Privateigentümer, ein forstwirtschaftlicher Dienstleister, habe sich damals auch bereit erklärt, die umgestürzten Bäume sowohl auf seinem Grundstück als auch auf dem der Gemeinde zu beseitigen. Über die entsprechende Technik verfüge er. Allerdings sei diese zurzeit nicht verfügbar, weil der Unternehmer zunächst noch zahlreiche andere Aufträge, die ebenfalls mit den Sturmschäden der vergangenen Wochen zu tun haben, abarbeiten müsse, macht Reiner Stöhring deutlich.

Wie es am Mittwoch aus dem Feldberger Rathaus hieß, hat es zwischenzeitlich eine neuerliche Vor-Ort-Besichtigung durch den forstwirtschaftlichen Dienstleister gegeben. Demnach sollen die umgestürzten Bäume in den nächsten zwei bis drei Wochen aus dem Wald geräumt werden. Vermutlich Ende Mai könne der Weg wieder freigegeben werden, sagte Patrick Rueßow, Zweiter stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, dem Nordkurier gestern.

 

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