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Wohin mit dem Gartenabfall?

Noch bis Ende Oktober darf sogenannter Grünschnitt verbrannt werden - was allerdings Anwohnern oft unangenehm in die Nase steigt. Nächste Woche gibt’s in Neustrelitz einen kostenfreien Annahmetag.

Uwe Posilek von der Firma SDL lädt gesammeltn Grünschnitt auf dem Werkshof ab.
Andrea Dittmar Uwe Posilek von der Firma SDL lädt gesammeltn Grünschnitt auf dem Werkshof ab.

Der Geruch von verbrannten Gartenabfällen gehört zum Herbst. Geht es nach Karlheinz Halling, sollte damit aber eher heute als morgen Schluss sein. "Unser Verein würde es begrüßen, wenn das Verbrennen verboten wird", sagt der Vorsitzende der Kleingartenanlage Kirschenallee in Neustrelitz. Er kann allerdings bestätigen, dass viele Gärtner im Oktober ihren Gartenschnitt immer noch an der Feuerstelle entsorgen.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erarbeite zur Zeit eine Abfallordnung, erklärt Kreissprecherin Haidrun Pergande. "Bis dahin gilt die Verbrennungszeit." In den Gemeinden gebe es auch Annahmestellen für Grünschnitt.

In Neustrelitz nehmen der Regiehof und die Firma Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Mecklenburg (SDL) Gartenabfälle entgegen. Diese werden dort kompostiert, allerdings müssen je nach Menge der Abgabe einige Euro ausgegeben werden. Das kritisieren sowohl Halling als auch viele Kleingärtner. Außerdem gestalte sich der Transport zu den Annahmestellen bei großen Mengen sehr schwierig. Immerhin: Am 25. Oktober ermöglicht die Stadt Neustrelitz ausnahmsweise die kostenlose Annahme von Grünschnitt bei der Firma SDL.