:

Woldegk will Senioren den Weg in der Innenstadt ebnen

Aufzüge sollen älteren Menschen ermöglichen, hier wohnen zu bleiben.
Aufzüge sollen älteren Menschen ermöglichen, hier wohnen zu bleiben.
Ute Köpke

Seit längerem wird im Amt Woldegk darüber beraten, wie man mit baulichen Veränderungen den Belangen der älteren Bürger gerecht werden kann. Zwei Probleme sollen jetzt gelöst werden.

Es ist nicht zu übersehen: Woldegk altert. Das Gros der älteren Bürger lebt in der Innenstadt. Wer nicht mehr so gut auf den Beinen ist, stößt hier auf einige Hindernisse. Hier will die Stadt Abhilfe schaffen. Dementsprechend werden jetzt zwei Projekte angegangen. Das eine ist der Gehweg vor der Sparkasse, der durch seine starke Neigung Fußgängern kaum Halt bietet. Wer dann noch auf einen Rollator angewiesen ist, sieht sich vor ein arges Problem gestellt.

Auch wenn jetzt kein Schnee liegt, ist der Gehweg im Bereich der Sparkasse am Woldegker Markt eine Gefahrenquelle. Und das nicht nur für ältere Leute. Seine Schieflage lässt den Fußgänger bei morgendlichen Reif, und natürlich bei Schnee und Eis, unweigerlich wegrutschen. Und wer auf einen Rollator angewiesen ist, hat enorme Mühe, das eigentlich als Gehhilfe gedachte Gefährt in der Spur zu halten. 

„Es gab bereits mehrfache Beschwerden“, weist Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode auf die Dringlichkeit eines neuen Gehweges hin. Für ihn ist das Problem mit den Rollatoren nachvollziehbar. Klar sei, dass der Zugang zur Sparkasse vom Markt aus weiterhin behindertengerecht zu gestalten ist. Doch um die Schieflage zu beseitigen, müsse der Fußgängerweg höher und mit Bordsteinen versehen werden, heißt es im Amt Woldegk.

Bauliche Änderungen sind ebenfalls an einem Wohnblock im Bereich der Ernst-Thälmann-Straße geplant. In diesem typischen Fünfgeschosser aus den 70er Jahren wohnen viele ältere Bürger. Die Wohnungen wurden bereits von der Woldegker Wohnungsgesellschaft als 100prozentiges Tochterunternehmen der Stadt aufwendig saniert. Mit dem Einbau von Aufzügen könnten die Leute hier weiterhin wohnen und die sanierten Wohnungen auch für die Zukunft erhalten bleiben. „Der Einbau von Aufzügen ist möglich und notwendig“, betont Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode.