MUSIKABEND IST ALLZU SCHNELL VORBEI

Wütende Konzertgäste fordern Eintrittsgeld zurück

Nach 50 Minuten packten die Musiker auf der Feldberger Seebühne ihre Instrumente ein. Das war aber wohl ein bisschen wenig Musik fürs Geld, finden viele Besucher.
Susanne Schulz Susanne Schulz
So idyllisch fing es an - und war gar zu schnell zu Ende.
So idyllisch fing es an - und war gar zu schnell zu Ende. Klaus-Jürgen Fischer
Feldberg.

Eine schöner lauschiger Abend und dazu launige Musik - darauf hatten sich rund 300 Besucher am Mittwochabend auf dem Feldberger Amtswerder gefreut und dafür Kartenpreise von 15 Euro aufwärts entrichtet. Umso größter die Überraschung, als die Musiker der Neubrandenburger Philharmonie nach 50 Minuten das Konzert beendeten. Das kann doch wohl nicht alles gewesen sein, fanden viele Gäste und kündigten an, ihr Geld zurück zu fordern.

Ratlos zeigte sich zunächst allerdings auch das Unternehmernetzwerk "17zwo58 - Feldberg bewegt dich!", das den Auftritt organisiert hatte. "Wir entschuldigen uns bei allen Gästen für das geänderte und verkürzte Programm", tun die Veranstalter kund. Sie selbst seien "schockiert" und wollten alles tun, um die Ursachen für das unverständliche Konzertende aufzuklären. Dankbar sind sie wiederum allen Gästen, die halfen, die aufgebrachten Menschenmassen zu beruhigen.

StadtLandKlassik - Konzert in Feldberg

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Kommentare (1)

Eine Stellungnahme von der Neubrandenburger Philharmonie einzuholen hätte geholfen, dem Artikel ein Stück weit Neutralität zurück zu geben. Leider liest sich das Ganze eher reißerisch (aufgebrachten Menschenmassen).