TEILE FÜR BRÜCKE

▶ XXL-Schwertransport rollt durchs Strelitzer Land

Die Petersdorfer Brücke nimmt Gestalt an – das hatte in der Nacht zu Freitag Folgen für den Verkehr zwischen Pasewalk, Neustrelitz, Mirow und Leizen.
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Der Schwertransport in Höhe Woldegk
Der Schwertransport in Höhe Woldegk Felix Gadewolz
Neustrelitz.

Ein Schwertransport über die Bundesstraßen 104 und 198 hat in der Nacht zu Freitag Autofahrer ausgebremst, die zu später Stunde auf diesen Straßen unterwegs waren. Transportiert wurden sehr große Teile für die Petersdorfer Brücke an der A14, die damit langsam Gestalt annimmt.

Der Schwertransport aus zwei Schwerlastern mit Überlänge und 6 Meter Breite sowie mehreren Begleitfahrzeugen setzte sich am späten Donnerstagabend in Pasewalk in Bewegung. Geplant war ein Verlauf über Woldegk, Neustrelitz, Mirow und Leizen zur A19 und dort weiter bis zur Petersdorfer Brücke. Die Polizei begleitete den Transport.

Bei Begegnung mit Schwertransportern: Abbremsen, geduldig sein, auf Polizei hören!

Wer einem Schwertransport begegnet, muss sich darauf einstellen, seine Fahrt zu unterbrechen und auf die Bankette oder angrenzende Querstraßen auszuweichen. Im Einzelfall kann auch ein Wendemanöver nötig werden. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, das Tempo zu drosseln, wenn der Schwertransport in Sicht kommt und den Anweisungen der Polizei und des Begleitpersonals Folge zu leisten.

An der Petersdorfer Brücke wird bereits seit 2015 gearbeitet, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die alte Brücke akut gefährdet war. Inzwischen ist eine Hälfte der Brücke weitgehend fertiggestellt und nimmt derzeit den Verkehr in beide Richtungen auf. Die zweite Brückenhälfte, für die jetzt die XXL-Bauteile geliefert werden, soll nach jüngsten Meldungen über Verzögerungen nunmehr bis Ende 2020 fertig werden.

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