MILLIONEN-INVESTITION

Zeitplan und Geld für die neue Sporthalle Mirow sind da

Nun ist das Geld endlich da. Stolze fünf Millionen Euro werden in den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren in Mirow verbaut. Diese Summe fließt in den Neubau der Turnhalle.
Bauamtsleiter Thomas Reggentin stellt Bürgermeister Henry Tesch, Innenminister Lorenz Caffier und dem Landtagsabgeordnete
Bauamtsleiter Thomas Reggentin stellt Bürgermeister Henry Tesch, Innenminister Lorenz Caffier und dem Landtagsabgeordneten Vincent Kokert (von links nach rechts) die fertigen Pläne vor. Tobias Lemke
Mirow.

Die Terminkette steht. Der Abriss der maroden Turnhalle in Mirow ist ab Anfang März kommenden Jahres fest eingeplant. Anschließend erfolgt der seit Langem angestrebte Neubau der Sporthalle. Bis zum Sommer 2021 soll der Bau stehen. „Endlich ist das Projekt auf den Weg gebracht“, erklärte Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) am Montagabend bei der finalen Übergabe der Fördermittel.

Das Land unterstützt den Neubau mit Sonderbedarfszuweisungen in Höhe von 1,64 Millionen Euro. Weitere Fördermittel kommen zudem vom Sozialministerium und vom Landkreis. Dennoch haben die Stadt Mirow und das Amt als Träger der Grundschule, zu der die Halle gehört, einen enormen Eigenanteil von mehr als zwei Millionen Euro zu stemmen. Denn fast fünf Millionen Euro werden Abriss und Neubau voraussichtlich kosten.

„Mittlerweile sind aber die Baupreise explodiert”

„Als wir vor fünf Jahren mit den ersten Planungen begonnen haben, lagen die Schätzungen noch bei 3,1 Millionen. Mittlerweile sind aber die Baupreise explodiert“, erklärte Heiko Kruse (CDU), Amtsvorsteher in der Kleinseenplatte. Trotzdem sei es eine nötige und wichtige Investition in die Zukunft. Sport vermittle wichtige Werte. Neben den Grundschülern profitierten zudem die Vereine der Stadt vom Neubau. „Über den Zustand der alten Halle brauchen wir nicht zu reden“, so Caffier. Überlegungen zu einer Sanierung wurden schnell verworfen. Zu groß seien die Schäden und der Investitionsstau an dem 40 Jahre alten Gebäude. Die neue Sporthalle sei auch deutliches Bekenntnis zum Schulstandort, betonte CDU-Landtagsabgeordneter Vincent Kokert.

Entstehen werde nun eine moderne Zweifeldhalle, erklärte Thomas Reggentin, Bauamtsleiter in der Kleinseenplatte. Als Veranstaltungshalle sei der Neubau weniger gedacht, dazu wäre eine noch größere Investitionssumme nötig gewesen. Dennoch werde es zum Beispiel Zuschauerränge mit Platz für mehr als 100 Menschen geben. Erste Arbeitsschritte sollen bereits in den nächsten Monaten vor dem Abriss erfolgen. So müsse etwa ein Kanal neben der alten Halle verlegt werden, weil er im Baufeld der neuen, größeren Halle liege.

Größte Einzelinvestition der jüngeren Geschichte

Für Mirow werde der Neubau die größte Einzelinvestition der jüngeren Geschichte werden, hob Mirows Bürgermeister Henry Tesch (CDU) die Bedeutung des Vorhabens hervor. Er lobte einen detailliert ausgeklügelten Plan der Schule, um die Abriss- und Bauphase überbrücken zu können. Der Schulsport werde so weit wie möglich nach draußen verlagert, erklärte Sportlehrerin Sylke Fendt. In der kalten Jahreszeit werde es zudem Schwimmunterricht in der Schwimmhalle in Granzow geben und könne die Sporthalle in Wesenberg mit genutzt werden. Ein Bus-Shuttle werde jeweils eingerichtet.

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