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Zentral oder nicht zentral, das ist jetzt noch die Frage

Neustrelitz.Die Abkürzung macht in Neustrelitz neuerdings schon die Runde: Der residenzstädtische Buschfunk spricht vom ZK am Bahnhof. Mit der ...

Neustrelitz.Die Abkürzung macht in Neustrelitz neuerdings schon die Runde: Der residenzstädtische Buschfunk spricht vom ZK am Bahnhof. Mit der Buchstabenkombination ist allerdings nicht die Rückkehr einer längst ausgemustertenPolitikergarde nach Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke in Richtung Hauptstadt gemeint.
Nein, ZK steht für Zentralklo! Ein stilles Örtchen soll demnächst zentral auf dem noch zu sanierenden Bahnhofsvorplatz thronen. So sehen es zumindest die Pläne vor, die vor einigen Wochen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau vorgestellt wurden (der Nordkurier berichtete).
In dem Ausschuss gab es damals spontan Kritik an dem Standort. Ein Platz an der Seite mache schon aus Pietätsgründen mehr Sinn, hieß es. Das Thema hat nun Bernd Werdermann (FDP) erneut in dem Fachausschuss der Stadtvertretung aufgegriffen. Er erinnerte an einen Leserbrief der Strelitzer Zeitung, in dem AutorRainer Grassmuck auch die Verstellung von Sichtachsen beklagt hatte, sollte das Klohäuschen auf die Platzmitte gebaut werden. Frank Brasch (CDU), ebenfalls Stadtvertreter und auch Busunternehmer, warb zudem dafür, den Klostandort hinsichtlich des Busfernreiseverkehrs zu überprüfen. So sei anstelle des Klos eine Haltestelle für Busse im Fernreiseverkehr oder für Busse, die für Tagesausflüge unterwegs sind, ratsam.
Karsten Rohde, Dezernent für Stadtentwicklung und Bau im Rathaus, bekräftigte, dass die Verwaltung die Kritikpunkte an der Planung für den Bahnhofsvorplatz ernst nehme, die Dinge würden sich aber derzeit noch in der Auswertung befinden. „Wir machen uns Gedanken“,versicherte Rohde.mn