LANDWIRTSCHAFT

▶ Zwingt die Politik Bauern zum Glyphosat-Sprühen?

In der Landwirtschaft wird es immer absurder. Burkhard Schön hätte seine Wiese gern Wiese sein lassen, doch er musste sie vernichten. Hätte er sie noch ein paar Monate in Ruhe gelassen, hätte er sie gar nicht mehr nutzen dürfen.
Vor ein paar Tagen war diese Wiese noch schön grün, jetzt ist die linke Seite gelb. Dort hat Burkhard Schön Gly
Vor ein paar Tagen war diese Wiese noch schön grün, jetzt ist die linke Seite gelb. Dort hat Burkhard Schön Glyphosat gesprüht, obwohl er gar nicht wollte. SusanneBöhm
So sah es aus, als Burkhard Schön in der vergangenen Woche Glyphosat sprühte. Inzwischen ist die Wiese gelb.
So sah es aus, als Burkhard Schön in der vergangenen Woche Glyphosat sprühte. Inzwischen ist die Wiese gelb. Burkhard Schön
Drewin.

Burkhard Schön hat dieser Tage eine Wiese zerstört. Denn er hat unfreiwillig wieder Glyphosat gesprüht. Ob er wollte oder nicht, der Landwirt musste das Pflanzenschutzmittel auf den Acker bringen – staatlich angeordnet. In der vergangenen Woche war die Wiese bei Drewin noch saftig grün, jetzt ist sie gelb und verdorrt. 137 Hektar besten Futtergrases sind hinüber.

„Mir blieb nichts anderes übrig“, erklärt der Landwirt aus Rödlin. Wiesen, sogenanntes Grünland, müssten...

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Kommentare (1)

Er hat es aber trotzdem gemacht. Ich hätte darauf gepfiffen, das ist ja wie vorsätzlicher Mord. Jeder Bauer hat es selbst in die Hand.