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Feine Sahne Fischfilet tritt am Montag in Chemnitz auf

Die Punk-Band Feine Sahne Fischfilet tritt am Montag bei einem kostenlosen Konzert unter dem Motto "Wir sind mehr" in Chemnitz auf.
Die Punk-Band Feine Sahne Fischfilet tritt am Montag bei einem kostenlosen Konzert unter dem Motto „Wir sind mehr” in Chemnitz auf.
Stefan Hoeft

Nach den Vorfällen in Chemnitz hatten die Rapper Marteria und Casper einen Auftritt bei einem kostenlosen Konzert angekündigt. Auch Punk wird dort zu hören sein.

Die Punk-Band Feine Sahne Fischfilet tritt am Montag bei einem kostenlosen Konzert gegen Rechts unter dem Motto „Wir sind mehr” in Chemnitz auf. „Tausende Leute ziehen durch Chemnitz, instrumentalisieren einen erbärmlichen Mord und jagen wieder Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe”, hieß es auf der Facebook-Seite der Band. Es gehe ihnen nicht darum zu trauern, sondern darum, ihrem Hass freien Lauf zu lassen.

„Es waren jedoch auch tausende Leute auf der Straße, die diese Hetze nicht hinnehmen wollten. Jede einzelne Person von euch feiern wir”, heißt es in dem Text, der auch auf der Facebook-Seite zum Konzert veröffentlicht wurde. Dem „rassistischen Mob” könne man nicht unwidersprochen die Straße überlassen. „Wir freuen uns, wenn noch viel mehr Leute den Arsch hochbekommen und wenn die Menschen, die sich diesen Zuständen immer wieder in den Weg stellen, auch mal Kraft tranken können. All den Menschen, die von den Neonazis angegriffen wurden wollen wir zeigen, dass sie nicht alleine sind.”

Auch die Toten Hosen treten auf

Zuvor hatten bereits die Rapper Marteria und Casper ihre Teilnahme an dem Konzert am Karl-Marx-Kopf in Chemnitz angekündigt. Auch die Toten Hosen, Kraftklub, K.I.Z, Nura und Trettmann sollen auftreten.

Am Montagabend waren rund 6000 Demonstranten aus dem eher rechten Spektrum, darunter gewaltbereite Neonazis und Hooligans, in Chemnitz auf die Straße gegangen. Ihnen standen etwa 1500 Gegendemonstranten gegenüber – dazwischen knapp 600 Polizisten. Bei den Krawallen gab es mindestens 20 Verletzte, unter ihnen zwei Polizisten.

Anlass für die Demonstrationen war der Tod eines 35-jährigen Mannes am Rande des Chemnitzer Stadtfestes am Sonntag. Er war niedergestochen worden. Ein Syrer und ein Iraker wurden als Tatverdächtige verhaftet. Zu den Vorfällen in Chemnitz gibt es noch viele offene Fragen. Was wir darüber wissen und was nicht, ist hier zusammengefasst.

Kommentare (7)

In Chemnitz haben sie - ausgerechnet jetzt - alle auf die "linkste Punkband Vorpommerns" gewartet. Ganz bestimmt! Aber Mut haben sie, das muss man ihnen lassen.

Sollen sie doch gleich in Sachsen bleiben . Einfach nur schäbig einen Todesfall für die eigene PR zu nutzen.

Der "Todesfall" wurde von Rechtsextremen und der AfD schäbigst instrumentalisiert, um ihren Rassismus offen auf die Straße zu tragen. Gegen diesen Rassismus und die dort gezeigten Verbrechen geht FSF an. PR haben sie nicht nötig.

Das diese Band,dort kostenlos auftritt,ist eine gelungene PR . So wird diese Band weit über M.V.P durch die Medien bekannt und spart viele Kosten dadurch.

Sie haben sich offensichtlich in MV nicht integrieren können sondern leben in einer Parallelgesellschaft. Sonst wüssten Sie, dass die Band schon lange über die Grenzen von MV hinweg bekannt ist, ein Film über die Band deutschlandweit gespielt und ausgezeichnet wurde und die Band PR nun wirklich nicht betreiben will und muss. Am besten ist es, sie gehen wieder dahin zurück, wo sie hergekommen sind - in ihren westdeutschen Mustopf der 50er Jahre.

Sprachlos ! Es werden extrem linksradikale Gruppen wie gerade "Feine Sahne Fischfilet" in dieser Situation nach Chemnitz eingeladen. Wenn hier noch jemand an einen normalen Dialog mit den Bürgern glaubt ist ein totaler Depp. Woran der Sinn solcher Aktionen besteht kann sich der geschulte DDR Bürger sicher selbst denken.

Diese Gruppe hat in einer ihrer Liedern die Polizei verhöhnt, Sie soll geeignet sein dort aufzutreten ? Wie weit die politische Klasse abgehoben ist,sieht man auch daran das der Bundespräsident sich nicht gescheut hat,die Ankündigung ,dass diese linke Gruppe dort auftritt zu teilen.