Besondere Auszeichnung

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Demokratiebahnhof schnappt sich Bundespreis

Das Jugend- und Kulturzentrums Demokratiebahnhof in Anklam hat allen Grund zur Freude.
Das Jugend- und Kulturzentrums Demokratiebahnhof in Anklam hat allen Grund zur Freude.
Veronika Müller/Archiv

Der Demokratiebahnhof in Anklam war für den deutschen Nachbarschaftspreis nominiert – und hat nun allen Grund zur Freude.

Nachdem der Anklamer Demokratiebahnhof schon über den ersten Platz beim Landesausscheid für den deutschen Nachbarschaftspreis in Mecklenburg-Vorpommern jubeln konnte, gab es Mittwochabend in Berlin erneut Grund zur Freude. Von den insgesamt drei Preisträgern, die von der Bundesjury gekürt wurden, landeten die Anklamer auf Platz zwei.

Neben den bereits beim Landessieg errungenen 2000 Euro, fließen nun somit weitere 7000 Euro Preisgeld nach Anklam. „Es ist ein absolut wichtiges Zeichen, wenn sich junge Menschen in ländlichen Regionen für ein lebendiges Umfeld und ein gutes Miteinander engagieren, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen abwandern“, begründet Bundesjury- und Vorstandsmitglied für Sozialpolitik bei der Diakonie Deutschland, Maria Loheide, die Auszeichnung des Demokratiebahnhofs.

Erster Platz geht nach Nordrhein-Westfalen

Der erste Platz und somit 10.000 Euro gingen an das Projekt „Tausche Bildung für Wohnen“ in Duisburg-Marxloh in Nordrhein-Westfalen. Den dritten Platz belegte das „Nauwieser Picknick“ in Saarbrücken. Der Publikumspreisträger „Mein Ickern“ aus dem Ruhrgebiet, der aus dem Online-Voting mit 2500 Stimmen hervorging, freut sich über ein Preisgeld von 5000 Euro.

Die Stiftung „nebenan.de“ vergibt seit 2017 den Deutschen Nachbarschaftspreis in Kooperation mit der Bundesregierung und zahlreichen großen Unternehmen.