Voller Fliegeneier

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Drei kleine Katzen im Wald ausgesetzt

Zu klein, um allein zu überleben. Eines der Katzenkinder, die am Wochenende im Maxfelder Wald gefunden wurden.
Zu klein, um allein zu überleben. Eines der Katzenkinder, die am Wochenende im Maxfelder Wald gefunden wurden.
Kerstin Lenz

Die Katzen hätten nicht überlebt, wenn nicht ein Spaziergänger zufällig im Maxfelder Wald in der Nähe des Kummerower Sees vorbei gekommen wäre.

Drei kleine Katzen hat Gerd Rullmann aus Grammentin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) bei einem Spaziergang am Wochenende im Maxfelder Wald an einer Raststätte gefunden. Die etwa 14 Tage alten Katzen waren voller Fliegeneier. Trotz intensiver Bemühungen sei es ihm nicht gelungen, die Katzen bei Polizei, Ordnungsamt oder einem Tierarzt unterzubringen, so dass sie der Tierschutzverein Demmin aufgenommen hat, wie die Vorsitzende Kerstin Lenz am Sonntag berichtete. Am Montag soll nun entschieden werden, wo die Flaschenkinder versorgt werden können.

„Immer wieder werden Kitten ohne Mutter und viel zu klein, um alleine zu überleben, gefunden”, erklärte Kerstin Lenz. „Wir appellieren immer wieder an die Menschen, ihre Katzen kastrieren zu lassen und versuchen jetzt auch, Katzenschutzverordnungen in unserem Landkreis zu erlassen.”

Kommentare (1)

war nicht richtig. Man hätte sie töten sollen, kurz und schmerzlos. Es gibt genug Katzen, mehr als genug!