Kreisstraße zwischen Blankensee und Pampow

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Eine neue Straße, die verbindet

Diese drei Radtouristen aus Berlin waren auf dem Weg nach Usedom. Sie freuen sich über die gute Straße, die jetzt die Dörfer Blankensee und Pampow verbindet.
Diese drei Radtouristen aus Berlin waren auf dem Weg nach Usedom. Sie freuen sich über die gute Straße, die jetzt die Dörfer Blankensee und Pampow verbindet.
Rita Nitsch

Die neue Kreisstraße zwischen Blankensee und Pampow ist fertig! Sie hat rund eine Million Euro gekostet. Die Einwohner feierten ihre neue Piste mit einem Fest.

Es sind nur rund zwei Kilometer zwischen Pampow und Blankensee. Aber wer die täglich passieren muss, um zur Arbeit zu gelangen, für den ist dieses Stück Kreisstraße 81 enorm wichtig. Umso mehr freuen sich die Einwohner jetzt, dass aus der schlimmen Holperpiste eine wunderbar glatte Asphaltstraße geworden ist.

Die umfangreiche Sanierung ist den Bauarbeitern in fünf Monaten gelungen. Zur Straßenübergabe gab es dieses Mal jedoch keine großen Reden, und es wurde auch kein rot-weißes Bändchen durchgeschnitten. Nein, die Einwohner feierten ein zünftiges Straßenfest in „Pampsee“ – an genau dem Ort, den einst die Künstlerin Barbara Caveng in einem Projekt genau zwischen den beiden Orten Blankensee und Pampow gemeinsam mit den Bürgern geschaffen hat. „Mir war es wichtig, dass wir hier gefeiert haben“, erklärt Bürgermeister Stefan Müller. So eine Straße verbindet schließlich auch die Menschen.

Im Herbst werden noch Linden gepflanzt

Rund 100 Bürger aus den Orten Blankensee, Pampow und Breitenstein kamen. Unter ihnen sogar einige, die erst kürzlich zugezogen sind. „Was war das für eine schöne Runde! Gemeinsam mit den Bauarbeitern der Löcknitzer Firma Ruff, Mitarbeitern des Ingenieurbüros Neuhaus & Partner aus Anklam, aus dem örtlichen Landwirtschaftsbetrieb sowie Vertretern aus der Kreisverwaltung wurde bei Gegrilltem gefeiert und viel erzählt“, sagt der Bürgermeister, der allen dankte, die die Straße gebaut und betreut haben und als Anlieger geduldig waren.

Die Straße war einst stellenweise nur 3,30 Meter breit, jetzt weist sie eine Breite von 5,50 Metern auf. Die Baukosten betragen insgesamt rund eine Million Euro. Bis Ende Oktober soll auch die Bepflanzung an der neuen Straße fertig sein. „Im Herbst werden noch rund 49 Linden gepflanzt. Sie sollen ein Zeichen dafür sein, dass wir hier bienenfreundlich denken“, betont Stefan Müller.