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Start-Stiftung

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Jugendliche Migranten erhalten "Weltverbesserer-Stipendium"

Die Start-Stiftung hat in diesem Jahr ein Stipendium an 25 Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vergeben (Symbolbild).
Die Start-Stiftung hat in diesem Jahr ein Stipendium an 25 Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vergeben (Symbolbild).
Marijan Murat

Die Start-Stiftung hat außergewöhnliche junge Menschen mit Migrationshintergrund gesucht, die die Welt ein bisschen besser machen wollen – und sie ist auch im Norden fündig geworden.

25 Jugendliche mit Migrationshintergrund aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern erhalten ein Stipendium der Start-Stiftung. Ziel des dreijährigen außerschulischen Förderprogramms sei die Vermittlung von Werten und Kompetenzen, die zur aktiven Mitgestaltung von Gesellschaft und Demokratie befähigen, teilte die Stiftung anlässlich der Aufnahmefeier am Mittwoch in Hamburg mit.

1000 Euro pro Schuljahr

Die Jugendlichen sollen demnach erfahren, wie sie wirksam Verantwortung übernehmen und selbst als Vorbilder für andere tätig werden können. Die Mädchen und Jungen im Alter von 14 bis 19 Jahren kommen aus knapp 20 verschiedenen Ländern, darunter Afghanistan, Polen, den USA, Syrien, Eritrea und Rumänien. Sie erhalten finanzielle und ideelle Unterstützung für den Schulbesuch. 1.000 Euro stehen pro Schuljahr für Bücher, Schulmaterialien, Workshops, Internetgebühren und weitere Bildungsausgaben zur Verfügung.

Die Start-Stiftung betont aber, dass die ideelle Förderung das Herzstück des Stipendiums darstellt. So gehören zum Förderprogramm der Stiftung Seminare und Workshops zur Berufsvorbereitung oder zur Stärkung der Persönlichkeit, aber auch gesellschaftliche Themenseminare. Deutschlandweit wurden dieses Jahr 160 Jugendliche in das Programm aufgenommen.

Migrationserfahrung als Wettbewerbsvorteil

Der Geschäftsführer der Start-Stiftung, Michael Okrob, sagte, Start suche außergewöhnliche junge Menschen, die den festen Glauben in sich tragen, die Welt ein bisschen besser machen zu können. Die eigene Migrationserfahrung sei dabei keine Bürde: „Die besondere Fähigkeit, Zusammenhänge aus mehr als einer kulturellen Perspektive betrachten zu können, ist ein echter Wettbewerbsvorteil.”

Das Programm geht auf eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung zurück, die bis heute Hauptförderin des Programms ist.