NACH FEUERWEHR-UNFALL

Polizei sucht flüchtigen Geländewagen

Auf dem Weg zu einem tödlichen Unfall auf der A19 ist ein Feuerwehr-Fahrzeug verunglückt, weil es einem Geländewagen auswich. Acht Kameraden wurden verletzt.
dpa
Der Tankwagen kam ins Schleudern und stürzte um.
Der Tankwagen kam ins Schleudern und stürzte um. Stefan Tretropp
Güstrow.

Die Polizei in Güstrow fahndet im Zusammenhang mit dem Feuerwehr-Unfall mit acht Verletzten vom Montag nach einem dunklen Geländewagen. Es bestehe der Verdacht der Unfallflucht, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Fahrer des Geländewagens soll an einer Kreuzung auf der Bundesstraße 103 in Kronskamp bei Laage (Landkreis Rostock) das Blaulicht und das laute Martinshorn eines Tanklöschfahrzeugs übersehen und überhört haben, wie es hieß. Das Feuerwehr-Einsatzfahrzeug musste dem von rechts kommenden Auto, das an einer Ampel „Grün” gehabt haben soll, plötzlich ausweichen.

Durch das sich aufschaukelnde Löschwasser kam der Tankwagen den Angaben zufolge ins Schleudern und stürzte um. Dabei wurden acht Feuerwehr-Einsatzkräfte verletzt, davon eine Kameradin schwer. Der Geländewagen sei trotz des Unglückes weitergefahren, sein Kennzeichen sei bisher nicht bekannt. Der Unfallschaden wurde auf rund 300.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war zu einem schweren Unfall auf der nahen Autobahn 19 Berlin-Rostock gerufen worden. Die Ursache für dieses Unglück wird noch gesucht.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Güstrow

Kommende Events in Güstrow (Anzeige)

zur Homepage

Kommentare (1)

Es stellt sich wieder die frage, warum sind in fahrzeugen mit sondersignalen kene videoaufzeichnungen möglich, damit die verkehrssünder identifiziert werden. Wer sich ordentlich bewegt braucht ja nichts zu befürchten, aber es gibt immer mehr menschen mit eigener Ordnung die ein eigenes rechtssystem haben....